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Ein Ort für Würde, Begegnung & konkrete Hilfe:Neue Begegnungsstätte „Mosaik“ in Andernach eröffnet

Mit der Begegnungsstätte „Mosaik“ hat der Caritasverband in der Eisengasse 18 in Andernach einen neuen Anlaufpunkt für Menschen in schwierigen Lebenslagen geschaffen.
Datum:
28. Sept. 2026

Mit der Begegnungsstätte „Mosaik“ hat der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e. V. in der Eisengasse 18 in Andernach einen neuen Anlaufpunkt für Menschen in schwierigen Lebenslagen geschaffen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Stadt, Kirche, sozialen Einrichtungen sowie Unterstützern und Förderern wurde die neue Begegnungsstätte nun offiziell eröffnet.

Peter Schröder, der das Projekt nun hauptamtlich begleitet, engagiert sich schon seit einigen Jahren gemeinsam mit Diakon Schlösser für Menschen in belastenden Lebenssituationen in Andernach. Beide waren bei der Eröffnung der Begegnungsstätte demnach besonders stolz, dass aus dem Engagement nun ein fester Anlaufpunkt geworden ist. Möglich machen dies neben der Initiative der beiden Männer Förderungen des Deutschen Hilfswerks, des Armutsfonds des Bistums Trier sowie die Isuamreab-Stiftung, die Trägerschaft des Caritasverbandes und die Unterstützung der Stadt Andernach.

Zu den Gästen der Eröffnung gehörte auch Andernachs Oberbürgermeister Christian Greiner, der die Einrichtung und das damit verbundene Engagement mit anerkennenden Worten würdigte. Die neue Begegnungsstätte sei eine wichtige Ergänzung der sozialen Infrastruktur in Andernach und zeige, welchen Stellenwert Begegnung, Unterstützung und gesellschaftliche Teilhabe vor Ort haben.

Caritasdirektor Christian von Wichelhaus griff bei der Eröffnung bewusst den Namen der Einrichtung auf. Wie bei einem Mosaik seien es viele einzelne Elemente, die erst gemeinsam ein vollständiges Bild ergeben: Würde, Begegnung, gesellschaftliche Teilhabe, praktische Unterstützung, Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe. Genau diese unterschiedlichen Bausteine sollen in der Begegnungsstätte zusammenkommen. Im Mittelpunkt stehe dabei immer der einzelne Mensch – unabhängig von seiner aktuellen Lebenssituation.

Die Begegnungsstätte richtet sich insbesondere an wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen sowie Menschen in besonders belastenden Lebenssituationen. Sie soll einen geschützten Ort bieten, an dem Menschen willkommen sind, zur Ruhe kommen, Unterstützung erhalten und wieder mit anderen in Kontakt treten können. 

Dabei geht es nicht allein um die Versorgung mit dem Notwendigsten. „Mosaik“ verbindet einen offenen Treff bei Kaffee, Tee und kleinen Speisen mit Möglichkeiten für persönliche Gespräche und Beratung. Hinzu kommen Dusch- und Waschmöglichkeiten, Toiletten sowie die Ausgabe von Hygieneartikeln und weiteren Hilfsgütern. Bei Bedarf werden Besucherinnen und Besucher zudem an weiterführende Hilfsangebote vermittelt. Auch seelsorgerische Begleitung sowie die Beteiligung von Ehrenamtlichen sind feste Bestandteile des Konzeptes. Die Begegnungsstätte möchte neben unmittelbarer Unterstützung auch Normalität, soziale Kontakte und neue Perspektiven ermöglichen. 

Die Begegnungsstätte Mosaik in der Eisengasse 18 in Andernach ist montags und mittwochs von 9:00 bis 15:00 Uhr sowie freitags von 9:00 bis 13:00 Uhr geöffnet.