„Nach Hause – Eine Reise in das Land des Vergessens“:Literarisches Konzert berührte
Ende September wurde das Haus der Familie/Mehrgenerationenhaus Bad Neuenahr-Ahrweiler zum Ort einer besonderen Begegnung: Beim literarischen Konzert „Nach Hause – Eine Reise in das Land des Vergessens“ nahmen Friedhelm Kappenstein und Michael Schaefer die Besucherinnen und Besucher mit auf eine eindrucksvolle Reise in die Welt von Erinnerung, Vergessen und menschlicher Nähe.
Mit einer einfühlsamen Verbindung aus Literatur, Musik und persönlichen Geschichten näherten sich die beiden Künstler dem sensiblen Thema Demenz. Dabei stand nicht allein die Krankheit im Mittelpunkt. Vielmehr ging es um die Menschen dahinter; um Erinnerungen, vertraute Orte, Beziehungen, Verlust, Sehnsucht und die immer wiederkehrende Frage: Was bedeutet eigentlich „zu Hause“?
Die ausgewählten Texte und musikalischen Beiträge wechselten zwischen nachdenklichen, bewegenden und auch heiteren Momenten. Friedhelm Kappenstein und Michael Schaefer gelang es, ein schwieriges und oftmals mit Unsicherheit verbundenes Thema auf eine sehr menschliche und respektvolle Weise anzusprechen. Sie zeigten, dass hinter dem Vergessen nicht nur Verlust steht, sondern auch eine Lebensgeschichte, die es wert ist, gesehen, gehört und bewahrt zu werden.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Qualitätszirkel Ältere des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V., bestehend aus Lisa-Marie Weber (Fluthilfe im Bereich Senioren), Mary Witsch (Projekt „Älterwerden in der Grafschaft“), Ute Remshagen (Pflegestützpunkt Bad Neuenahr-Ahrweiler/Grafschaft), Ingrid Neubusch (GemeindeschwesterPlus), Adriana Pfefferkorn (Beratungs- und Koordinierungsstelle Ehrenamt, Projektleitung „Älterwerden in der Grafschaft“), Eva Sobotka (Projektleitung „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“) und Carina Hühnerbach (Pflegestützpunkt Sinzig/Remagen) in Kooperation mit Marion Surrey, Leiterin des HdF/MGH in Bad Neuenahr-Ahrweiler.
