Rückblick auf den Fachtag:„Ankommen ist mehr als bleiben“ – voller Erfolg mit großer Resonanz
Der landesweite Fachtag „Ankommen ist mehr als bleiben – Psychische Gesundheit geflüchteter Kinder und Jugendlicher als Querschnittsaufgabe“ stieß auf außerordentlich großes Interesse.
Der Fachtag fand in interdisziplinärer Kooperation von der Fachstelle interkulturelle psychosoziale Gesundheit RLP, der AG Flucht und Trauma (Zusammenschluß der sechs in Rheinland-Pfalz ansässigen Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer) sowie den rheinland-pfälzischen Ministerien für Gesundheit, Integration und Bildung statt und setzt damit ein klares Zeichen für gemeinsame Verantwortung und gebündelte fachliche Expertise. Die Veranstaltung war bereits lange vor dem Termin vollständig ausgebucht. Die hohe Nachfrage verdeutlicht den großen Bedarf an fachlichem Austausch und interdisziplinärer Vernetzung zu diesem wichtigen Thema.
„Endlich ein Format für Networking und multiprofessionelle Teams! Gerne regelmäßig…“ – Teilnehmer:in
Die Veranstaltung bot den über einhundert Teilnehmenden ein abwechslungsreiches und praxisnahes Programm. Zwei Fachvorträge lieferten wertvolle Impulse zu den Lebensrealitäten sowie den psychosozialen Herausforderungen geflüchteter Kinder und Jugendlicher. Ergänzt wurde das Programm durch vielfältige Foren, in denen unterschiedliche Perspektiven und bewährte Praxisansätze vorgestellt und diskutiert wurden. Themen wie Präventionsarbeit, Radikalisierungsprävention, Schutzraumkonzepte in Schulen oder die psychosoziale Versorgung geflüchteter Frauen stießen auf großes Interesse und regten intensive Diskussionen an.
Besonders gewinnbringend erwies sich der interdisziplinäre Austausch zwischen Fachkräften aus Bildung, Jugendhilfe, Gesundheitswesen und Psychotherapie. Die unterschiedlichen fachlichen Blickwinkel ermöglichten neue Perspektiven auf bestehende Herausforderungen und förderten das gemeinsame Verständnis für die Bedürfnisse geflüchteter Kinder und Jugendlicher. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und bestehende Netzwerke auszubauen. Damit setzte der Fachtag ein wichtiges Zeichen für die Bedeutung einer abgestimmten und verlässlichen Zusammenarbeit aller beteiligten Akteurinnen und Akteure.
„Guter Austausch. Guter Input. Es gibt weiterhin sehr viel zu tun.“ – Teilnehmer:in
Wir danken allen Referentinnen und Referenten, Forumsgestaltenden sowie den zahlreichen Teilnehmenden für ihr großes Engagement und die konstruktiven Beiträge. Die positive Resonanz und die hohe Beteiligung zeigen eindrucksvoll, wie wichtig der fachübergreifende Dialog für die Förderung der psychischen Gesundheit geflüchteter Kinder und Jugendlicher ist. Der Fachtag hat wertvolle Impulse gesetzt und die Grundlage für weitere Kooperationen und Vernetzung geschaffen.
