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Vom Handyfoto zur Botschaft:Schülerinnen & Schüler setzen Zeichen

Wie lassen sich persönliche Anliegen sichtbar machen? Und wie kann Fotografie dabei helfen, gesellschaftliche und politische Themen auszudrücken? Genau diesen Fragen widmete sich der zweiteilige Fotoworkshop.
Datum:
5. März 2026

Wie lassen sich persönliche Anliegen sichtbar machen? Und wie kann Fotografie dabei helfen, gesellschaftliche und politische Themen auszudrücken? Genau diesen Fragen widmete sich der zweiteilige Fotoworkshop „I matter – tell your story!“, der Schüler:innen dazu einlädt, ihre eigene Perspektive einzubringen und kreativ Stellung zu beziehen.

Kürzlich initiierten die Lehrkräfte Lena Irmen und Diana Erfeling der BBS Ahrweiler gemeinsam mit Luise Kofel vom Programm Respekt Coaches (www.lass-uns-reden.de), welches durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert wird und im Jugendmigrationsdienst des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V. verankert ist, einen Fotoworkshop für zwei Klassen.

Geleitet wurde dieser von Mathias Birsens, Projektreferent von „RespACT – Vielfalt leben. Haltung zeigen.“. An einem intensiven Workshoptag vermittelte er den Schüler:innen interaktiv die Grundlagen der Fotografie – und zwar mit einem Werkzeug, das alle bereits bei sich tragen: dem eigenen Handy.

Schritt für Schritt lernten die Teilnehmenden, was ein gutes Foto ausmacht. Aspekte wie Bildaufbau, Perspektive und Bildaussage wurden nicht nur theoretisch erklärt, sondern direkt praktisch erprobt. In Gruppen setzten die Schüler:innen das Gelernte um und entwickelten im Laufe des Vormittags zunehmend stärkere und aussagekräftigere Bilder. Im Fokus stand dabei immer die Frage: Welche Geschichte erzählt mein Foto?

Am Ende des ersten Workshoptages ging es einen Schritt weiter. Die Schüler:innen erhielten eine Einführung darin, wie sich gesellschaftliche und politische Anliegen fotografisch ausdrücken lassen. Mit diesem Wissen im Gepäck bekamen sie den Auftrag, ein Thema, das ihnen persönlich am Herzen liegt, in einer Fotoreihe umzusetzen. Ein Beispiel dazu wäre, dass die Schülerinnen und Schüler sich gegen Rassismus, und stattdessen für Frieden und für Freundschaft positionierten. Beim zweiten Termin standen Austausch und Vertiefung im Mittelpunkt. Die entstandenen Fotos wurden gegenseitig präsentiert und besprochen.

„I matter – tell your story!“ stärkte so nicht nur fotografische Fähigkeiten, sondern auch Selbstwirksamkeit, Austausch und gesellschaftliches Engagement.

[Pressemitteilung BBS Ahrweiler]