Förderung durch die DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE :Bad Neuenahr-Ahrweiler erhält neues Quartiersprojekt
Der gemeinnützige Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. kann sich über eine zweckgebundene Förderung der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE in Höhe von 223.000 Euro freuen. Die Zuwendung Deutschlands traditionsreichster Soziallotterie deckt anteilig anfallende Kosten für das Quartiersprojekt ´Gemeinsam Stark - Für ein lebendiges Bad Neuenahr-Ahrweiler´ des Trägervereins. Dank der Unterstützung können anfallende Personalkosten und projektbezogene Sachkosten bis Ende des Jahres 2028 sichergestellt werden. Die Gesamtkosten dieses sozialen Vorhabens belaufen sich auf rund 278.000 Euro.
„Die Förderung durch die DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE ist für die Region Bad Neuenahr-Ahrweiler der sprichwörtliche Hauptgewinn. Ausschließlich hierdurch können wir unser soziales Vorhaben überhaupt realisieren. Die Flutkatastrophe im Ahrtal hatte fatale Folgen für die Bevölkerung. Sie hat aber auch das Gute in der Gemeinschaft bestärkt und zu einer enormen Hilfsbereitschaft durch freiwillige Helfer und Organisationen geführt. Als zentrale Koordinierungsstelle im Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler können wir dank der Förderung der Soziallotterie und in enger Kooperation mit der Kommune die sozialen Akteure weiter vernetzen, bürgerschaftliches Engagement fördern und dabei besonders vulnerable Zielgruppen wie ältere, einsame und sozial benachteiligte Menschen unterstützen“, freut sich Christian von Wichelhaus, Geschäftsführer des Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.
Bad Neuenahr-Ahrweiler war von der Flutkatastrophe im Jahr 2021 besonders schwer betroffen. Die Stadt wurde überschwemmt, 70 Menschen starben, viele Gebäude, Brücken und die Infrastruktur wurden zerstört oder schwer beschädigt. Im Stadtgebiet selbst befinden sich die meisten vom damaligen Hochwasser betroffenen Haushalte, weshalb hier die sozialen und organisatorischen Herausforderungen besonders groß waren und sind. Die hohe Bevölkerungsdichte führte zu vielfältigen Problemen wie Wohnraumverlust, finanziellen und psychischen Belastungen für Viele. Gleichzeitig ist die Hilfslandschaft durch bestehende und zahlreiche neue Anbieter oftmals diffus und unübersichtlich geworden, was die Koordination erschwert. Die geförderte Quartiersentwicklung in Bad Neuenahr-Ahrweiler nimmt eine vermittelnde und koordinierende Rolle ein, um die Einwohner besser mit bestehenden und neuen Hilfeangeboten zu vernetzen, niedrigschwelligen Zugang zu Beratung und Unterstützung zu ermöglichen und die Selbstwirksamkeit sowie Teilhabe-Chancen der Betroffenen zu stärken.
Ann-Cathrin Zinken ist Fachdienstleiterin für Sozialraum & Ehrenamt des Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.: „Wir kennen die Bedarfe sehr gut, da wir als Caritasverband seit der Flutkatastrophe vor Ort in der Fluthilfe tätig sind. Unser Hilfsangebot richtet sich an die gesamte Bevölkerung der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, mit einem besonderen Fokus auf vulnerable Gruppen, die nach der Flutkatastrophe und in Folge gesellschaftlicher und ökonomischer Herausforderungen besonderen Unterstützungsbedarf haben. Das sind Ältere, sozial isolierte und einsame Menschen, Personen sowie Familien mit geringen Einkommen, aber auch Menschen mit Migrationshintergrund, mit zusätzlichen Herausforderungen wie zum Beispiel Sprachbarrieren. Aber wir werden auch Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, über Tätigkeitsfelder informieren, diese beraten und auch professionell fachlich begleiten“, so Zinken.
„Ich möchte mich bei allen, die zur Etablierung dieser wichtigen sozialen Infrastruktur beigetragen haben herzlich bedanken. Daraus entwickelt sich ein generationen- und zielgruppenübergreifender Mehrwert für unsere Region. Einfach klasse“, so Peter Diewald, Erster Beigeordneter der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.
„Das Ziel ist hier, in Kooperation mit der Kommune eine nachhaltige, lokale Koordinierungsstelle zu etablieren, die soziale Herausforderungen effizient und subsidiär bearbeitet. Dabei helfen wir gern“, so Stephan Masch, Repräsentant der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE gGmbH.
Im Jubiläumsjahr 2026 feiert Deutschlands traditionsreichste Soziallotterie ihr 70-jähriges Bestehen und steht somit seit 1956 für das Motto „Helfen & Gewinnen“. 755.000 Personen konnten sich im Jahr 2025 über einen Gesamtgewinn von mehr als 45 Millionen Euro freuen, 90 von ihnen gewannen mehr als 100.000 Euro, 11-mal wurde ein Millionengewinner glücklich. Mit jedem Spieleinsatz fördern die Mitspielerinnen und Mitspieler gleichzeitig soziale Projekte für Kinder, Jugendliche und Familien, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung, wohnungslose Menschen, Geflüchtete sowie Initiativen im Quartier. Allein im Jahr 2025 wurden über 70 Millionen Euro an mehr als 400 karitative Projekte in Deutschland ausgeschüttet. Auf Rheinland-Pfalz entfielen dabei 13 Projekte mit einer Gesamtfördersumme von 1,9 Millionen Euro. In den vergangenen zehn Jahren konnten so insgesamt 155 soziale Vorhaben mit 21,8 Millionen Euro im Land Rheinland-Pfalz unterstützt werden. Ein Los der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE hilft und macht glücklich. Jetzt Los kaufen und mitspielen unter www.fernsehlotterie.de.
[Pressemitteilung DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE]

