Geflüchtete Kinder und Jugendliche wachsen zwischen Herkunfts- und Ankunftskultur auf, unter Bedingungen die von Brüchen und belastenden Erfahrungen geprägt sind. Diese Lebensrealität eröffnet Chancen – sie bringt jedoch auch besondere Herausforderungen mit sich. Damit junge Menschen in dieser Situation Sicherheit, Orientierung und faire Zukunftsperspektiven erhalten, braucht es gemeinsames Handeln. Eine nachhaltige Förderung geflüchteter Kinder und Jugendlicher erfordert eine abgestimmte und verlässliche Zusammenarbeit von Bildung, Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Zivilgesellschaft und Politik. Neben zwei Fachvorträgen und der Vorstellung bewährter Praxisansätze steht bei der Veranstaltung der fachliche Austausch ebenso im Mittelpunkt wie der Aufbau regionaler Vernetzungsstrukturen.
Der Fachtag findet erstmals in dieser interdisziplinären Kooperation von der Fachstelle interkulturelle psychosoziale Gesundheit, der AG Flucht und Trauma sowie den Ministerien für Gesundheit, Integration und Bildung statt und setzt damit ein klares Zeichen für gemeinsame Verantwortung und gebündelte fachliche Expertise.
Zielgruppe
Psychotherapeut:innen, Lehrer:innen, Sozialarbeiter:innen, Jugendamtsmitarbeiter:innen, Schulpsycholog:innen, Ärzt:innen, Mitarbeiter:innen der Gesundheitsämter, Mitarbeiter:innen der Sozialämter, Interessierte, ...
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Anmeldeschluss ist der 14.04.2026
Die Veranstaltung wird als Lehrkräftefortbildung anerkannt, sowie von der Landespsychotherapeutenkammer zertifiziert. (angefragt)