Zum Inhalt springen

20. Oktober 2026, 18-19:30 Uhr:Rassismus, rassistische Diskriminierung und die (psychische) Gesundheit

Rassismus umfasst historisch und kontextuell wandelbare strukturelle, kulturelle, interpersonelle und individuelle Dimensionen, stellt – insbesondere im Gesundheitswesen – eine zentrale Determinante gesundheitlicher Ungleichheit dar, wirkt nachweislich als eigenständiger Risikofaktor für psychische und physische Gesundheit (mit besonders starken Effekten auf die psychische Gesundheit) und erfordert eine gemeinsame Diskussion konkreter Handlungsmöglichkeiten zu seiner Überwindung in Deutschland.
Amma Yeboah

Die Veranstaltung findet online über Teams statt.

 

Rassismus und rassistische Diskriminierung beinhalten strukturelle, kulturelle, interpersonelle und individuelle Aspekte, die sich historisch und kontextuell verändern. Rassistisches Handeln, sowie rassistische Diskriminierungserfahrungen im Gesundheitswesen sind u.a. die wichtigsten Determinanten von gesundheitlichen Ungleichheiten in der Bevölkerung. Internationale Studien der vergangenen 30 Jahre sowie Studien der verganenen 5 Jahre in Deutschland belegen, dass rassistische Diskriminierung eine unabhängige Einflussgröße für die psychische und physische Gesundheit darstellt. Insbesondere die psychische Gesundheit wird durch rassistische Diskriminierung erheblich beeinträchtigt. Im Beitrag werden die Folgen rassistische Diskriminierung für die Gesundheit dargestellt und die Zuhörerschaft wird eingeladen, alltägliche Handlungsmöglichkeiten zur Überwindung von Rassismus für den Standort Deutschland mitzudiskutieren. 

 

Referent:in: Dr. med. Amma Yeboah

ist Psychodynamische Supervisorin mit Schwerpunkt Führungskompetenz, und Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie mit Schwerpunkt gendersensible, psychiatrisch psychotherapeutische Versorgung. Als Dozentin fokussiert sie intersektionale Perspektiven in der Medizin und Psychotherapie. Amma Yeboah ist Mitglied bei der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv), der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), und der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien (WFKT)

Zielgruppe: Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen und Sozialwesen

 

Zertifizierung: Eine Zertifizierung zur Vergabe von Fortbildungspunkten ist bei der Landepsychotherapeutenkammer RLP beantragt.

Der Teilnahmebeitrag für diese Veranstaltung beträgt 35,-€. Weitere Informationen zu den Zahlungsmodalitäten erhalten Sie in der Rechnung, die Ihnen vor Veranstaltungsbeginn zugesandt wird.

Es gibt noch freie Plätze
Datenschutz *
Pflichtfelder sind mit einem Stern (*) markiert.

Die Fachstelle in Trägerschaft des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. wird gefördert vom Land Rheinland-Pfalz.