17. April 2026, 14-18 Uhr:Muslimische Männer, Männlichkeit und Medien – Über Konstruktion und Funktion von Narrativen

Die Veranstaltung findet online über Teams statt.
Der Vortrag setzt sich kritisch mit der medialen Darstellung migrantisch-markierter Männlichkeiten auseinander. Im Mittelpunkt stehen die Entstehung und Wirkung stereotypisierender Narrative in Journalismus, Film und Popkultur. Anhand historischer und aktueller Beispiele wird gezeigt, wie Männlichkeit, Gewalt und Fremdheit miteinander verknüpft und politisch genutzt werden. Die Veranstaltung lädt dazu ein, diese Bilder zu hinterfragen und über Vielfalt, Repräsentation und Geschlechtergerechtigkeit in einer postmigrantischen Gesellschaft zu diskutieren.
Referent:in: Fikri Anıl Altıntaş
Fikri Anıl Altıntaş lebt und arbeitet in Berlin. Er veröffentlicht u.a. Texte in der ZEIT und der taz, und beschäftigt sich mit Männlichkeiten und Antifeminismus.2023 erschien sein Debüt „Im Morgen ein Birnbaum” im btb Verlag, 2024 sein Lyrikband „Geografie der Unruhe” im Sukultur Verlag und im August 2025 sein neuer Roman „Zwischen Uns Liegt August” im C.H. Beck Verlag.Es folgten Beiträge für Deutschlandfunk Kultur und das ZDF, Performances am Schauspiel Hannover und Texte für Theaterbühnen, u.a. für das Berliner Ensemble. Er ist gern gesehener Gast in TV-Talkshows wie Hart aber Fair, und widmet sich in der im Oktober erschienenen ARD-Doku “Toxische Männlichkeit - Woher kommt die Wut auf Frauen?” dem Thema Gewalt gegen Frauen. Er ist ehrenamtlich als #HeForShe Deutschland Botschafter von UN Women Deutschland aktiv.
Zielgruppe: Fachkräfte, die in der Betreuung, Beratung und Therapie mit geflüchteten Menschen arbeiten.
Zertifizierung: Eine Zertifizierung zur Vergabe von Fortbildungspunkten ist bei der Landepsychotherapeutenkammer RLP beantragt.
Der Teilnahmebeitrag für diese Veranstaltung beträgt 35,-€. Weitere Informationen zu den Zahlungsmodalitäten erhalten Sie in der Rechnung, die Ihnen vor Veranstaltungsbeginn zugesandt wird.

