Internationaler Frauentag

am 8. März

5.3.2021 | Im Jahr 1910 wird in Kopenhagen auf der 2..Internationalen Sozialistischen Frauen- konferenz auf Vorschlag der deutschen Sozialistin Clara Zetkin (geboren 1857 / gestorben 1933) die Einführung eines Internationalen Frauentags beschlossen. Dieser wurde erstmals am 19. März 1911 durchgeführt. 10 Jahre später wurde dieser Tag auf den 8. März gelegt. Im Mittelpunkt standen die Forderungen nach der Einführung eines Wahlrechts für Frauen, die Gleichberechtigung und der Schutz vor Diskriminierung jeglicher Art. 1975 im Internationalen Jahr der Frauen wurde in Mexiko Stadt die 1. Weltfrauenkonferenz abgehalten. Die Vereinten Nationen wählten den Frauentag zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frauen und den Weltfrieden.“ 2003 initiierte UNICEF das Motto des Internationalen Frauentags: „Bessere Bildung für Mädchen“. Der Aufruf sollte die Auf- merksamkeit auf die Ungleichbehandlung von Mädchen lenken, sowie ihnen Schutz vor Ausbeutung bieten. Eingeschlossen in dem Motto waren Stimmen, die sich gegen weibliche Genitalverstümmelung und Kinderheirat aussprachen. 2021 verkündeten die Vereinten Nationen das Motto „Frauen in Führungs- positionen: Für eine ebenbürtige Zukunft in einer COVID-19-Welt“. In einem Artikel auf WIKIPEDIA heißt es dazu: „Das Motto soll hervorheben, dass die Aufgabenlast der Frauen während der Covid-19-Pandemie deutlich gestiegen sei: Frauen stellen das Gros des Personals in sozialen und Pflegeberufen – von den 5,65 Millionen Beschäf- tigten im Gesundheitsbereich sind 76% Frauen. Zudem übernehmen Frauen auch im häuslichen Umfeld primär die (unbezahlte) Pflege- und Betreuungsarbeit. In einer Studie des WSI/Hans- Böckler-Stiftung gaben 54% der befragten Frauen an, den überwiegenden Teil der Kinderbetreuung zu übernehmen, 12% der Männer stimmten dem zu. Die Verfestigung alter Rollenbilder und Geschlechterstereotype zeige sich gemäß Barbara von Würzen ebenso in einer Umfrage der Bertels- mann Stiftung in Zusammenarbeit mit Ipsos – Frauen übernehmen überproportional sowohl die Hausarbeit, die Kinderbetreuung und das Home- schooling. Die Studie der UN ermittelte, dass Frauen im Vergleich zu Männern etwa das Dreifache der unbezahlten Sorgearbeit übernehmen. Quelle: wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag Eine Veröffentlichung des Projekts „Gemeinsam AKTIV“ Ansprechpartnerin für diesen Artikel: Irmgard Hillesheim | Tel. 02632 — 25 02-26 | hillesheim-i@caritas-andernach.de
Ausschnitt eines Plakats der Frauenbewegung zum Frauentag am 8. März 1914. Es wird das Frauen- wahlrecht gefordert. Quelle: Karl Maria Stadler (1888 – nach 1943) Public domain, via Wikimedia Commons
Internationaler Frauentag 2009 in Bogotá (Kolumbien). Alexander Torrenegra from Secaucus, NJ (New York Metro), United States | CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Internationaler Frauentag

am 8. März

5.3.2021 | Im Jahr 1910 wird in Kopenhagen auf der 2..Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz auf Vorschlag der deutschen Sozialistin Clara Zetkin (geboren 1857 / gestorben 1933) die Einführung eines Internationalen Frauentags beschlossen. Dieser wurde erstmals am 19. März 1911 durchgeführt. 10 Jahre später wurde dieser Tag auf den 8. März gelegt. Im Mittelpunkt standen die Forderungen nach der Ein- führung eines Wahlrechts für Frauen, die Gleichberechtigung und der Schutz vor Diskriminierung jeglicher Art. 1975 im Internationalen Jahr der Frauen wurde in Mexiko Stadt die 1. Weltfrauen- konferenz abgehalten. Die Vereinten Nationen wählten den Frauentag zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frauen und den Weltfrieden.“ 2003 initiierte UNICEF das Motto des Internationalen Frauentags: „Bessere Bildung für Mädchen“. Der Aufruf sollte die Auf- merksamkeit auf die Ungleichbehandlung von Mädchen lenken, sowie ihnen Schutz vor Ausbeutung bieten. Eingeschlossen in dem Motto waren Stimmen, die sich gegen weibliche Genitalverstümmelung und Kinderheirat aussprachen. 2021 verkündeten die Vereinten Nationen das Motto „Frauen in Führungspositionen: Für eine ebenbürtige Zukunft in einer COVID-19-Welt“. In einem Artikel auf WIKIPEDIA heißt es dazu: Das Motto soll hervorheben, dass die Auf- gabenlast der Frauen während der Covid-19- Pandemie deutlich gestiegen sei: Frauen stellen das Gros des Personals in sozialen und Pflegeberufen – von den 5,65 Millionen Beschäf- tigten im Gesundheitsbereich sind 76% Frauen. Zudem übernehmen Frauen auch im häuslichen Umfeld primär die (unbezahlte) Pflege- und Betreuungsarbeit. In einer Studie des WSI/Hans- Böckler-Stiftung gaben 54% der befragten Frauen an, den überwiegenden Teil der Kinder- betreuung zu übernehmen, 12% der Männer stimmten dem zu. Die Verfestigung alter Rollen- bilder und Geschlechterstereotype zeige sich gemäß Barbara von Würzen ebenso in einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung in Zusam- menarbeit mit Ipsos – Frauen übernehmen überproportional sowohl die Hausarbeit, die Kinderbetreuung und das Homeschooling. Die Studie der UN ermittelte, dass Frauen im Vergleich zu Männern etwa das Dreifache der unbezahlten Sorgearbeit übernehmen. Quelle: wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag Eine Veröffentlichung des Projekts „Gemeinsam AKTIV“ Ansprechpartnerin für diesen Artikel: Irmgard Hillesheim | Tel. 02632 — 25 02-26 | hillesheim-i@caritas-andernach.de
Ausschnitt eines Plakats der Frauenbewegung zum Frauentag am 8. März 1914. Es wird das Frauen- wahlrecht gefordert. Quelle: Karl Maria Stadler (1888 – nach 1943) Public domain, via Wikimedia Commons
Internationaler Frauentag 2009 in Bogotá (Kolumbien). Alexander Torrenegra from Secaucus, NJ (New York Metro), United States | CC BY 2.0 via Wikimedia Commons