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Zivildienstleistende gesuchtObwohl der Zivildienst ein Pflichtdienst ist, kann man als Zivi viel lernen, wichtige Erfahrungen sammeln und Orientierung finden. Drei Zivis, die noch bis Ende Dezember bei der Caritas Ahrweiler tätig sind, machen zur Zeit in angenehmer Atmosphäre erste Schritte in der Arbeitswelt und erhalten nützliche Impulse für die spätere Berufswahl. Zudem ist eigenverantwortliches Handeln für einen jungen Menschen eine wichtige und schöne Erfahrung. Bei der Caritas in Ahrweiler müssen bereits Ende des Jahres vier Zivildienststellen neu besetzt werden, da die Zeit des Dienstes um einen Monat verkürzt wurde. Interessante Einsatzmöglichkeiten bieten die Integrative Heilpädagogische Kindertagesstätte St. Hildegard sowie der Menüservice der Geschäftsstelle. Wer an einer Mitarbeit als Zivildienstleistender bei der Caritas Ahrweiler interessiert ist, sollte sich mit der Geschäftsstelle in Verbindung setzen: Silvia Petkovski |
Caritas Andernach sucht Mitarbeiter
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Wegbegleiter für junge Migrant(inn)en in AdenauProjekt „InContact“ des Jugendmigrationsdienstes JMD sucht ehrenamtliche MentorenDas Leben und den Alltag junger zugewanderter Menschen erschweren viele migrationsbedingte Probleme und Fragen. Fehlende Sprachkenntnisse oder schulische und berufliche Qualifikationen, mangelnde Kenntnisse über die neue Heimat und ihre Geschichte sowie unzureichende Kontakte zu Einheimischen sind nur einige davon. Deshalb sucht der Jugendmigrationsdienst (JMD) im Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. dringend weitere Mentoren im Raum Adenau. Diese sind im Projekt „InContact“ tätig und helfen als Wegbegleiter Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der Bewältigung von Hürden. Mentoren können da aktiv werden, wo sie eigene Stärken sehen. Ihr mögliches Betätigungsfeld ist breit gefächert und kann dauerhaft oder zeitlich begrenzt auf ein klares Ziel hin angelegt werden. Die außerschulische Unterstützung im Bereich der Sprachförderung ist dabei besonders wichtig. Selbst wenn die jungen Menschen Deutsch bereits gelernt haben, mangelt es nun an den nötigen Englischkenntnissen für den Besuch weiterführender Schulen. Problematisch sind aber auch die Lerninhalte der Fächer Geschichte und Sozialkunde, die in den Herkunftsländern völlig andere waren und deshalb neu vermittelt werden müssen. Migrantinnen und Migranten müssen sich daher in kürzester Zeit die Lernstoffe vieler Schuljahre aneignen. Achtzehn junge Menschen mit Migrationshintergrund wurden im ersten Halbjahr 2010 im JMD-Projekt „InContact“ von Mentoren betreut. Die Begleitung – in der Regel einmal pro Woche – umfasste das Lernen für die Schule, das Erlernen der deutschen Sprache sowie Unterstützung bei der Alltagsorientierung oder das Schreiben von Bewerbungen. An einer Mentorentätigkeit Interessierte werden von den Mitarbeiterinnen des JMD zu einem Gespräch eingeladen, um Umfang und Art der möglichen Unterstützung abzuklären. Das erste Treffen der Mentoren mit den jungen Menschen zum gegenseitigen Beschnuppern findet an einem neutralen Ort statt. Beide Seiten können frei entscheiden, ob und wo sie sich erneut treffen wollen. Beendet wird die Mentorentätigkeit, sobald einer der Beteiligten dies wünscht. Eine fachliche Begleitung durch den JMD ist – auch bei individuellen Fragen und Problemen – stets gegeben und der vierteljährliche Mentoren-Stammtisch fördert den Erfahrungsaustausch. Informationen sind erhältlich in der Zentrale des Jugendmigrationsdienstes (JMD) im Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., St.-Veit-Straße 14 in Mayen, |