Veröffentlichung hier am 23. Januar 2012

Caritas-Stiftung unterstützt Hilfs-Projekte der Region
Nach Initiativen in Ahrweiler und Mayen Zentrum für Frühe Hilfen mit 5000 Euro gefördert

Das Foto zeigt (von links): Elmar Schmitz, Pfarrer Helmut Schmidt, Andrea Feld, Bernhard Gödert, Christa Fröhlich,
Birgitt Loser-Hees, Irene Höfer, Pfarrer Ingo Schrooten, Richard Stahl, Dr. Gerhard Kreuter und Werner Steffens.
Getreu ihrem Namen unterstützt die „Caritas-Stiftung Rhein-Mosel-Ahr für Menschen in Not“ Hilfs-Projekte in der Region, die eine Förderung brauchen. Ende des Jahres stattete das Stiftungskuratorium dem Zentrum für Frühe Hilfen auf dem Maifeld, einer ökumenischen Kooperation von Caritasverband und Evangelischer Kirchengemeinde Maifeld, einen Besuch ab, um in Polch einen Scheck in Höhe von 5000 Euro zu überreichen.
Die Stiftung wurde vom Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. 2007 ins Leben gerufen. Zweck der Stiftung ist es, „im Sinne der christlichen Nächstenliebe Menschen in Notlagen zur Seite zu stehen“, so die Stiftungssatzung. Das Zentrum für Frühe Hilfen auf dem Maifeld ist das fünfte Projekt, das von der Stiftung gefördert wird. Es unterstützt alle Eltern von Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren, insbesondere aber auch jene, deren persönliche Lebenssituation stark belastet ist.
In einer Powerpoint-Präsentation berichteten die Mitarbeiterinnen des Zentrums – Andrea Feld, Christa Fröhlich, Ursula Lamm und Birgitt Loser-Hees – über das umfassende Angebot sowie über die Zielgruppen der Arbeit. „Je früher man ansetzt, desto besser kann geholfen werden“, betonte Andrea Feld. Die Eltern-Kind-Bindung und die Entwicklung der Kinder werden durch Frühe Hilfen von Anfang an gezielt unterstützt und gefördert. So können Eltern, deren „Nerven blank“ liegen, weil das Baby z.B. pausenlos schreit oder nachts nicht schläft, in der von Ursula Lamm angebotenen entwicklungspsychologischen Beratung die Feinzeichen der Befindlichkeiten und Signale des noch kleinen Kindes sehen, verstehen lernen und selbst mit dem Kind in einen liebevollen Kontakt treten.
Mit sogenannten „SAFE“-Kursen – „SAFE“ steht für Sichere Ausbildung für Eltern – üben Diplom-Pädagogin Birgitt Loser-Hees – systemische Familientherapeutin, SAFE-Mentorin – und Diplom-Sozialarbeiterin FH Christa Fröhlich – SAFE-Mentorin – eine gute emotionale Bindung zum Kind ein, die eine Weitergabe von belastenden Erfahrungen verhindern soll.
85 Prozent der Personalkosten werden vom Kreis Mayen-Koblenz finanziert. Die restlichen Prozent tragen die evangelische und katholische Kirche. Außerdem finanziert die Verbandsgemeinde Maifeld als ein weiterer Kooperationspartner die Mietkosten.
Das Stiftungskuratorium – Vorsitzender Pfarrer Helmut Schmidt, Stellvertreter Elmar Schmitz sowie die Kuratoriumsmitglieder Dr. Gerhard Kreuter, Richard Stahl, Geschäftsführer der Caritas-Geschäftsstelle Ahrweiler, und Werner Steffens, Geschäftsführer der Geschäftsstellen Andernach und Mayen – betonte die Notwendigkeit dieser Arbeit, die von der Stiftung gefördert werden müsse. Die 5000 Euro, so die einhellige Meinung, sind gut angelegt. Weitere seit 2008 von der Stiftung geförderte Projekte sind die „Pränataldiagnostik“, „Demenz und Kunst“ sowie das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge IN TERRA. Das Stiftungsvermögen beläuft sich auf knapp 200 Tausend EUR.