Veröffentlichung hier am 10. Januar 2012

Besser Deutsch lernen, sich qualifizieren, beruflich orientieren!
Noch Plätze frei - Berufsintegrationsprojekt (BIP) für Migrantinnen
startet mit neuem Kurs ab 18. Januar

Bereits am 18. Januar startet das nächste Berufsintegrationsprojekt für Migrantinnen (BIP). Erst Ende des Jahres hatten sich nach erfolgreicher Abschlussprüfung vierzehn Frauen aus unterschiedlichsten Kulturen und Nationen – u.a. aus Sri Lanka, Kambodscha, Vietnam, Kasachstan, Polen, Afghanistan, Ukraine, Tschetschenien, Bulgarien und der Türkei – vom BIP verabschiedet. Mit gutem Erfolg konnten die Teilnehmerinnen während ihrer zwölfmonatigen Schulung im Berufsintegrationsprojekt (BIP) durch eine gezielte Qualifizierung ihre Beschäftigungsfähigkeit erhöhen.
Schon vielen Frauen mit Migrationshintergrund, die kein Arbeitslosengeld II bezogen, machte das Berufsintegrationsprojekt auf diese Weise den Weg frei. Sie arbeiten heute beispielsweise als Krankenschwestern, in der Gastronomie oder konnten anschließend mit Erfolg ihr Hochschulstudium absolvieren und eine akademische Laufbahn einschlagen.
Gabriele Meurer, Fachdienst Integration durch Arbeit beim Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.: „Das BIP betreue ich schon seit vielen Jahren und freue mich immer wieder, dass die Teilnehmerinnen nicht nur erhebliche Fortschritte in der Sprache machen, sondern auch in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Ich hoffe, dass sich Ihre Erwartungen an unseren Kurs auch erfüllt haben, und dass Sie hier in Deutschland angekommen sind.“ Diplom-Pädagogin Steffi Nöthen vom Caritasverband mochte es gar nicht glauben, dass die einjährige Maßnahme bereits vorbei ist und beglückwünschte jede Teilnehmerin zum tollen Abschluss. Diplom Sozialpädagogin und Kunsttherapeutin Beata Schäper vom Caritasverband verpackte ihre Wünsche in ein Gedicht und stellte zum Abschied fest: „Diese Gruppe war etwas ganz Besonderes. So etwas Positives habe ich noch nie erlebt. Dafür möchte ich Ihnen allen danken!“ Danken wollten auch die Teilnehmerinnen und überreichten jeder Mitarbeiterin eine Orchidee.
Der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. bietet in Andernach ab Januar 2012 mit dem nächsten BIP erneut Migrantinnen aus Andernach, Mayen, Mendig, dem Maifeld und der Pellenz eine Chance. „Wir haben noch Plätze frei, sodass sich interessierte Frauen noch anmelden können. Die einjährige Maßnahme legt großen Wert auf das systematische Erlernen der deutschen Grammatik bis zum Sprachniveau B 2, denn gute Deutschkenntnisse verbessern die Chance auf dem Arbeitsmarkt. Das BIP stellt damit eine sinnvolle Ergänzung zu den Integrationskursen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge dar. Wir bieten eine zweiwöchige EDV-Schulung an und es gibt eine pflegerische sowie eine hauswirtschaftliche Qualifizierung. Den Schwerpunkt legen wir auf die berufliche Orientierung, die sowohl im Unterricht als auch durch Praktika erfolgt,“ erklärt Beata Schäper. Die Teilnehmerinnen erhalten zudem Unterstützung bei der Anerkennung ihrer Qualifikationen aus dem Heimatland.
Die einjährige Maßnahme findet vormittags statt, Kinderbetreuungen während der Schulferien und an schulfreien Tagen werden gemeinsam versucht zu organisieren.
Das BIP wird vom Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.
Infos und Anmeldung bei: Beata Schäper, Stefanie Nöthen, Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. - Berufsintegrationsprojekt für Migrantinnen -,
Agrippastr. 15 in Andernach,
Telefon: 02632 / 947 97-12, eMail: bip@caritas-andernach.de / oder bei: Gabriele Meurer, Fachdienst Integration durch Arbeit, Caritas in Mayen,
Telefon: 02651 / 98 69-153, eMail: meurer-g@caritas-mayen.de