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Veröffentlichung hier am 16. Dezember 2011

Junge Familien mit Nachwuchs werden in der Pellenz unterstützt

Sponsoren beteiligen sich am Projekt „Angekommen – Angenommen“

Mit einer Eröffnungsveranstaltung wurde kürzlich der Startschuss für das neue Projekt „Angekommen – Angenommen“ gegeben, mit dem Verbandsgemeinde Pellenz, Caritas und Familienbildungsstätte Andernach (FBS) Familien unterstützen und ihnen verstärkt die verdiente Wertschätzung entgegenbringen wollen. Ziel ist es, Eltern dabei zu entlasten, sich die zahllosen Informationen zu beschaffen, die bei einem Familienzuwachs nötig sind, und darüber hinaus Angebote zu unterbreiten, etwa Kursangebote verschiedener Träger. Ein ähnliches Projekt wird seit drei Jahren in Köln sehr erfolgreich und mit stetig wachsendem Interesse der Familien durchgeführt.

Mit dem Begrüßungsprojekt sollen die in der Pellenz bestehenden Strukturen unterstützt werden, unterstreicht Klaus Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pellenz. Gleichzeitig sollen die Beratungsangebote der Projektpartner in die Verbandsgemeinde gebracht werden. Eine Tasche, die für die Eltern der Neugeborenen bereitsteht, ist neben einem Geschenk mit einer Kontaktsammlung für die häusliche Pinnwand (z.B. Notruf), mit Begegnungs- und Kursangeboten und weiteren sinnvollen Informationen gefüllt.

Das geht nicht ohne Sponsoren. Verbandsbürgermeister Klaus Bell dankte jetzt Vertretern der Buchhandlung Maria Laach, von EVM Koblenz, Kreisparkasse Mayen, RWE Regionalzentrum, Sparda-Bank Südwest und Volksbank Rhein-Mosel. Ohne die großzügigen Spenden der Sponsoren sei das Begrüßungsprojekt in dieser Form nicht möglich, so der Bürgermeister. Bell zeigt sich überzeugt von „Angekommen – Angenommen“. Es sei ein „tolles Projekt“, das nicht nur in die Zeit passe. „Es gehört sich auch so.“

Hausbesuche durch Ehrenamtler. Eine zentrale Rolle bei diesem Projekt spielen ehrenamtliche Helfer. Sobald ein neuer Erdenbürger in der Pellenz das Licht der Welt erblickt, erhalten die Eltern ein Begrüßungsschreiben der Verwaltung mit dem Angebot, sich zu Hause besuchen zu lassen. Wird dieses Angebot angenommen, macht ein ehrenamtlicher Helfer einen Termin mit ihnen aus und bringt neben den Informationen auch genügend Zeit mit, Fragen zu beantworten.

Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen möchten, mit Eltern die Freude am Kind gerne teilen und ihnen auf Wunsch bei einem Besuch hilfreich zur Seite stehen wollen, können sich bei der Kath. Familienbildungsstätte Andernach (FBS) oder bei der Verbandsgemeinde Pellenz melden. Der erste Qualifizierungskurs für die Helfer findet am 13. und 14. Januar in den Räumen der FBS statt. Aber auch danach werden die Ehrenamtler nicht alleine gelassen: Es findet eine stetige Begleitung durch die erfahrenen Mitarbeiter der FBS statt. Darüber hinaus wird genügend Raum geboten, sich mit anderen Helfern auszutauschen.

Anmeldungen zur Schulung können an die Kath. Familienbildungsstätte Andernach, Frau Rühle, Ludwig-Hillesheim-Str. 3, Andernach, oder an die Verbandsgemeindeverwaltung Pellenz, Herrn Schemmer, Breite Straße 40, Andernach, gerichtet werden.

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