Veröffentlichung hier am 11. Oktober 2011

Familienwochenende in Waldbreitbach brachte Entspannung
Zentrum für Frühe Hilfen bot Müttern und Kindern eine Auszeit

Unter dem Motto „Ab auf die Insel“ bot das diesjährige Familienwochenende vom Zentrum für Frühe Hilfen auf dem Maifeld 11 Müttern und ihren 24 Kindern ein paar erholsame Tage im Franziskushaus von Waldbreitbach. „Wir stellen immer wieder fest, wie gut es den Frauen tut, einfach mal ein Wochenende aus dem Familientrott auszusteigen, aus den Problemen des Alltags und den Anforderungen, welche die Kindererziehung einfach mit sich bringt“, erklärt Birgitt Loser-Hees, die das Wochenende schon mehrmals mit organisiert hat. Da die Mitarbeiterinnen des Zentrums für Frühe Hilfen die Familien und Alleinerziehenden gut kennen, können sie die drei lehrreichen und interessanten Tage individuell gestalten.
Und während sich Mitarbeiterinnen um die bis zu neun Jahre alten Kinder kümmerten, hatten die Mütter mal Zeit für sich. „Ein Flohzirkus ist gar nichts dagegen“, lacht Julia Schmitz, die als Praktikantin die krabbelnden, torkelnden und flitzenden Babys und Kleinkinder beschäftigte. So konnten sich die Mütter in Kleingruppen treffen, um über Erziehungsfragen und Probleme zu sprechen, an Entspannungsübungen teilzunehmen oder Mobiles zu basteln. Vor allem erhielten sie wichtige Informationen, auf welche Weise die sprachlichen und motorischen Entwicklungsschritte ihrer Kinder gefördert werden können.
Ursula Lamm, Mitarbeiterin des Zentrums: „Drei Tage mit verschiedenen Familien zusammenleben, mit Kindern unterschiedlichen Alters, mannigfachen Erziehungsstilen, das war auch eine Herausforderung für die großen und kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Da gab es z.B. einen hohen Geräuschpegel beim Mittagessen oder abends verschiedene Einschlafrituale mit den Kindern.“ Alle trugen zum Gelingen des Wochenendes bei, griffen sich gegenseitig unter die Arme, beschäftigten sich auch mal mit anderen Kindern oder konnten Erziehungstipps untereinander austauschen.
Vor allem der Verein „Schotterblume“ aus Neuwied hatte mit seiner finanziellen Unterstützung dieses „Inselerlebnis“ möglich gemacht. Der Verein, der sich in erster Linie um Kinder und Erwachsene mit traumatischen Erfahrungen kümmert, förderte diese erholsame Auszeit für Mütter. Die Vorsitzende des Vereins, Nadja Haas, begleitete sogar die Maßnahme und half in der Kinderbetreuung sowie in der praktischen Unterstützung der Mütter.
Dass sich die Tage in Waldbreitbach gelohnt haben, meinte auch Jenny, die Mutter eines 14 Monate alten Jungen: „Ich hab das Gefühl, als wär ich zwei Wochen in Urlaub gewesen!“
Das Zentrum für Frühe Hilfen auf dem Maifeld, eine Kooperation von Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. und Evangelischer Kirchengemeinde Maifeld, begleitet junge Mütter und Familien in all den Höhen und Tiefen, die das Familienleben mit sich bringt. Schon in der Schwangerschaft können sich Eltern an die Beratungsstelle wenden und sich über Unterstützungsangebote informieren.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9:00 bis 12:00 Uhr in der Bachstraße 19 in Polch oder zu den Elterncafés in Polch, Münstermaifeld und Ochtendung.
Genaue Zeiten unter: www.zffh-maifeld.de, Telefon: 02654 / 880 471