Veröffentlichung hier am 21. Mai 2010

GlücksSpirale unterstützt „Tafel plus“
mit 26.241 Euro
Ökumenisches Projekt überzeugte Lotto Rheinland-Pfalz

Das Foto zeigt (von links): Marion Eisler, Ursula Schmitten, Thomas Kirsch, Udo Schallenberg, Gudrun Falkenstein, Christiane Böttcher, Günter Berg, Gudrun Schimansky, Andrea Kien-Groß und Richard Stahl.
„Sehr glücklich“ zeigten sich Marion Eisler vom Diakonischen Werk, Dekanatsreferentin Andrea Kien-Groß vom Dekanat Ahr-Eifel und Caritas-Geschäftsführer Richard Stahl. Sie bedankten sich herzlich für die sehr große Spende von 26.241 Euro, mit der die GlücksSpirale das „Tafel plus“-Projekt der „Ahrweiler Tafel“ unterstützt. Thomas Kirsch, Produktmanager der GlücksSpirale / Keno, und Günter Berg, Mitglied der Gesellschafterversammlung von Lotto Rheinland-Pfalz und Vizepräsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, überbrachten diese großartige Spende, denn die GlücksSpirale spielt nicht nur Woche für Woche Gewinne und Sofortrenten aus. Lotto Rheinland-Pfalz unterstützt tatkräftig und wirkungsvoll unzählige soziale Projekte – wie Sport, Denkmal- und Kulturpflege oder Umweltprojekte.
Bei ihrem Besuch in Ahrweiler erfuhren Günter Berg und Thomas Kirsch mehr über das ökumenische „Tafel plus“-Projekt, dessen Notwendigkeit Richard Stahl mit den Worten unterstrich, die „Ahrweiler Tafel“ dürfe „sich nicht in der Weitergabe von Lebensmitteln erschöpfen. Abhängigkeiten sind nicht unser Ziel. Unser Ziel ist, Leben zum Leben zu führen, und das auf Augenhöhe.“ Die Tafel versteht sich also als „überbrückende Leistung“.
„Mit den geplanten Tafel plus-Angeboten sind grundsätzlich alle Leistungen gemeint, die über die Lebensmittelausgabe hinausgehen und die Lebenssituation der Menschen nachhaltig verbessern“ so Projektmitarbeiterin Christiane Böttcher. Sie werden niederschwellig und auf den Lebensraum der Tafelkunden ausgerichtet sein, sodass keine großen Hürden überwunden werden müssen. Zur „Tafel plus“ zählen jetzt schon lösungsorientierte Kurzberatungen durch Fachpersonal und auch das Strickcafé ist ein Plus-Angebot. Weitere Projektansätze sind derzeit in Planung, wobei besonders auf Familien und Kinder als Zielgruppen eingegangen werden soll. Ganz wichtig sind auch die Bereiche Ernährung und Haushalt sowie für Kinder bildungsunterstützende Angebote wie Lesepatenschaften.
Tafel plus soll zu einem großen Teil gemeinsam mit ehrenamtlicher Unterstützung realisiert werden. Zur Sicherung der Maßnahmen werden die Ehrenamtlichen geschult und bei der Durchführung von einer Fachkraft fachlich begleitet. Damit wird sichergestellt, dass die „Tafel plus“ im Sinne der „Hilfe zur Selbsthilfe“ das Leben der Tafelkunden positiv verändert.
„Ehrenamt und Hauptamt macht viele Dinge möglich“, stellte Marion Eisler fest. Eine Tatsache, die auch Günter Berg und Thomas Kirsch in vielen Bereichen bestätigt sehen.
Gutes tun und darüber reden habe für die GlücksSpirale eine große Notwendigkeit, um den Menschen zu verdeutlichen, dass mit den erwirtschafteten Zweckerträgen die unterschiedlichsten Projekte aus den Bereichen der Wohlfahrt, des Denkmalschutzes, des Sports, aber auch der Musik und nicht zuletzt der Natur und Umwelt unterstützt werden, betonte Thomas Kirsch. Die „Tafel plus“ der „Ahrweiler Tafel“ ist ein Beispiel aus der Region, was die GlücksSpirale Gutes tut. Ein nennenswerter Teil der Spieleinsätze sind also in keinem Fall verloren, sondern helfen den Menschen vor Ort. |