Veröffentlichung hier am 11. Mai 2010

Mütter brauchen auch nach dem Muttertag
Erholung und neue Kraft
Auch nach Muttertag muss überforderten Müttern geholfen werden. Sie geben ihren Kindern Aufmerksamkeit, Geborgenheit und Rückhalt und sorgen für ein reibungsloses Funktionieren der Familien. Viele sind außerdem berufstätig oder pflegen einen hilfsbedürftigen Angehörigen. Dabei vernachlässigen Mütter oft ihre eigenen Interessen und ihre Gesundheit.
Das Müttergenesungswerk leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der oftmals über ihre Grenzen hinaus belasteten Mütter, indem es gefährdeten Frauen kompetenten Rat und Unterstützung anbietet. So funktioniert das soziale Frühwarnsystem: Risiken werden rechtzeitig erkannt und es kann gegengesteuert werden, bevor die aus der Mehrfachbelastung der Mütter entstehende Krankheiten und familiäre Probleme dauerhaft werden.
Rehabilitationsmaßnahmen in Form von Kuren sind Pflichtleistungen der Krankenkassen, die diesen Frauen helfen. Doch viele Mütter wissen nicht, dass ihnen eine Kur zusteht und wie sie Leistungen beantragen sollen. Oft scheitern Kuren und andere Maßnahmen auch an der finanziellen Situation der rehabilitationsbedürftigen Frauen. Kurnebenkosten, wie beispielsweise der gesetzliche Eigenanteil, Taschengeld und kurspezifische Bekleidung, können von diesen Müttern einfach nicht erbracht werden und sie sehen sich daher leider häufig gezwungen, auf die für sie so wichtigen Maßnahmen zu verzichten.
Damit auch diese Frauen in den Genuss von Vorsorge- und Rehamaßnahmen kommen, ist die Kurenvermittlung der Caritas-Geschäftsstelle Ahrweiler dringend auf finanzielle Zuwendungen angewiesen. Eine Spende unter dem Stichwort „Kurenvermittlung“ auf das Konto 803 742 bei der Kreissparkasse Ahrweiler, BLZ 577 513 10, hilft nicht nur kurbedürftigen Müttern, sondern vielen Familien und unserer ganzen Gesellschaft. Interessierten Müttern erteilt Gabi Sonntag, Kurenvermittlung der Caritas Ahrweiler, gerne Auskunft. Telefon: 0 26 41 / 75 98 69 |