Veröffentlichung hier am 4. Mai 2010

Erfolgreicher Projekttag zum Ehrenamt
fand regen Zuspruch
Referate und Workshops unter dem Motto
„Gut - für dich, für mich, für alle“

Frauen und Männer unterschiedlichster Altersgruppen verbrachten in Andernach einen eindrucksvollen Projekttag zum Thema Ehrenamt: Zu der gut besuchten Veranstaltung im Pfarrheim Maria Himmelfahrt hatten in einer innovativen Kooperation der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., die Gemeindecaritas Andernach, der Caritasverband Koblenz e.V., die Gemeindecaritas Koblenz, die Gleichstellungsstelle der Stadt Andernach und das Dekanat Andernach-Bassenheim eingeladen.
Neben bereits erfahrenen Teilnehmern aus der Freiwilligenarbeit kamen hier zahlreiche Interessierte zusammen, die informiert und motiviert wurden, sich zu engagieren und neben gewohnten auch neue Wege zu betreten. Reger, wertvoller Erfahrungsaustausch fand statt, neue Impulse wurden gewonnen. Alexe Heinen, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Andernach, blickt auf einen bereichernden Tag und nachhaltige Begegnungen zurück. Als eine der Veranstalterinnen aus unterschiedlichen Berufen und mit verschiedenen Aufträgen und Auftraggebern arbeitete sie mit an der inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung des breit gefächerten Projekttages, der in den idealen Räumlichkeiten regen Zuspruch fand. Es wurde aufgezeigt, wie vielseitig das Ehrenamt sein kann und wie dringend notwendig es ist und bleibt. Regelrecht spürbar wurde vermittelt, wie das ehrenamtliche Engagement in den Gemeinden, Verbänden, Kirchen und Vereinen das eigene Leben bereichert und für die Gesellschaft unverzichtbar geworden ist.
Während die Kleinsten in einer kostenlosen Kinderbetreuung gut aufgehoben waren, lauschten ihre Mütter und Väter in der angenehmen Atmosphäre des Pfarrheims den Referentinnen: Brigitte Blum-Kipphan vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz und Cornelia Poignie, Leiterin des Referates Ehrenamtsförderung im Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz, sprachen über „Die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Ehrenamts“ wie auch über „Wissenswertes rund ums Ehrenamt“. Das „Ehrenamt zwischen Tradition und Wandel“ behandelte Elisabeth Vanderheiden, Geschäftsführerin der Kath. Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz.
Statistiken zu Altersgruppen oder der Geschlechterverteilung in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen der Freiwilligenarbeit – ob in Sportvereinen, in der freiwilligen Feuerwehr, aus den kulturellen, sozialen, karitativen und gesundheitlichen Bereichen – verdeutlichen auch verschiedene Ziele, Absichten oder Wünsche, ein Ehrenamt auszuüben. So zeigen die Zahlen beispielsweise auf, dass Frauen nach wie vor lieber projektbezogen und weniger in den organisatorischen Abläufen aktiv werden wollen, wenn sie sich im Ehrenamt engagieren.
Im Workshop der Sozialpädagogin und Erwachsenenbildnerin Annette Rühle wurde nach der Mittagsverpflegung vermittelt, „Wie man Gruppen kompetent leitet“. Während die Erzieherin und Keramikerin Therese Rubröder und die Pastoralreferentin des Dekanats Andernach-Bassenheim, Rita Krebsbach, einen Workshop durchführten, der unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ stand, drehte sich bei Dr. Kristin Kunze als Clownfrau Sophia Altklug alles um „Humor und Ehrenamt“.
Alle Teilnehmer verließen zufrieden und voller Elan am Abend das Haus. Nicht zuletzt waren die vermittelte Wertschätzung des Ehrenamts, der wertvolle Informationshintergrund sowie der Dialog mit Verantwortlichen der Landesebene neben dem gelungenen Workshop-Programm und dem Kennenlernen untereinander dafür verantwortlich. Und Clownfrau Sophia Altklug gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Zauberspruch für den Umgang mit dem Ehrenamt mit auf den Heimweg: „Auf alle Fälle, keine Falle, gut für dich, gut für mich, gut für alle, hex, hex.“ |