Geschäftsstellen
 
 
Ahrweiler

Andernach

Mayen

 
Helfen Sie mit !
 
Presse
 
 
 

Veröffentlichung hier am 19. April 2010

Professor Grond sprach in Ochtendung
über „Sexualität im Alter“

Nächster Vortrag am 27. April zum Thema
„Älter werden in den eigenen vier Wänden“

vergrößern

schließen

Professor Dr. Erich Grond bei seinem Vortrag.

Psychotherapeut Dr. Erich Grond, Professor für Sozialmedizin, sprach in der Ochtendunger Vortragreihe mit dem Vortrag „Sexualität im Alter“ ein Tabuthema an und räumte mit der Vorstellung auf, der alte Mensch kenne und praktiziere keine Sexualität. Wie aber begegnen Pflegekräfte und Angehörige diesem sehr menschlichen Bedürfnis und was ist überhaupt die Sexualität im Alter? Professor Grond stellte fest, dass sexuelle Aktivität nicht an der Potenzfähigkeit gemessen werden könne. Ein wichtiger Grund für den Rückgang sexueller Aktivitäten sei ein fehlender Partner. Die sexuelle Zufriedenheit im Alter habe auch viel mit der persönlichen Einstellung zu diesem Thema zu tun. „Von allen sexuellen Aktivitäten ist die Zärtlichkeit am häufigsten“, sagte der Wissenschaftler und meinte: „Größte sexuelle Probleme im Alter haben einsame Frauen, die depressiv oder dement sind.“ Dabei sehnen sich alte Frauen nach Zärtlichkeit und nicht nach Sex. Auch Pflegeheime sollten viel offener mit dem Thema Sexualität umgehen. Professor Grond: „Es fehlen 2-Bettzimmer. Die Bewohner sind nie allein, nie unbeobachtet, sondern immer öffentlich. Auch Schwerkranke und Sterbende haben Bedürfnisse nach Nähe und Zärtlichkeit. Darf also der Partner mit ins Bett? Dem Partner soll ein Bett angeboten werden. Und für Pflegekräfte und Angehörigen gilt: Bitte nicht stören!“

Der nächste Vortrag „Älter werden in den eigenen vier Wänden“ mit Dipl.-Ing., Architekt Mathias Wendling am 27. April 2010 um 19 Uhr im Alten- und Pflegeheim St. Martin, Heinrich-Heine-Straße 7 – 11, in Ochtendung wird für Gehörlose synchron in die Gebärdensprache übersetzt. Der Berater der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen wird bei einem „Rundgang durch eine Wohnung“ Beispiele von typischen Wohnproblemen vorstellen und Lösungsvorschläge aus der Beratungspraxis aufzeigen, denn zu Hause in vertrauter Umgebung älter werden, auch dann, wenn sich körperliche Einschränkungen einstellen, das möchte wohl jeder.

Über „Validation – Informationen und Anwendung der Therapie-möglichkeit“ spricht am 27. Mai um 19:00 Uhr Martha Hajunga, Altenpflegerin mit Weiterbildung zur Validationsanwenderin.

Weitere Infos zur kostenlosen Ochtendunger Vortragreihe: Margot Herzog-Sauer, Alten- und Pflegeheimes St. Martin in Ochtendung, Telefon: 02625 / 95 87-0, Martina Pickhardt, Pflegestützpunkt Maifeld, Telefon: 02654 96 04 89

     ZURÜCK

 


 

 

 

Webdesign J. Groß

Pressearbeit: E.T. Müller  |  Impressum  |