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Veröffentlichung hier am 31. März 2010

Erste Spende an das neue
„Zentrum für Frühe Hilfen auf dem Maifeld“

kfd-Frauen aus Lonnig überbrachten 500 Euro

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Das Foto zeigt (von links): Tina Heidger, Andrea Feld, Monika Moog, Doris Müller, Christa Seul, Birgitt Loser-Hees, Werner Steffens, Christa Fröhlich, Ursula Lamm und Pfarrer Ingo Schrooten.

Das „Zentrum für Frühe Hilfen auf dem Maifeld“ wurde zwar noch nicht seiner Bestimmung übergeben, doch findet die Einrichtung von Evangelischer Kirchengemeinde Maifeld und Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. – Fachdienst Ambulante Hilfen zur Erziehung Mayen / Andernach – bereits vor dem offiziellen Start Freunde und Unterstützer. So besuchten Monika Moog, Doris Müller und Christa Seul die Mitarbeiterinnen des Zentrums in den frisch gestrichenen Räumen des ehemaligen Krankenhauses in Polch. Mitgebracht hatten sie einen Scheck über 500 Euro für das „Zentrum für Frühe Hilfen auf dem Maifeld“. Das Geld hatten die 140 kfd-Frauen in Lonnig beim letzten Frauencafé im November durch eine Verlosung zu diesem guten Zweck gesammelt.

Pfarrer Ingo Schrooten von der Evangelischen Kirchengemeinde Maifeld und Caritas-Geschäftsführer Werner Steffens, die ebenfalls zum ersten Treffen ins neue Zentrum gekommen waren, bedankten sich herzlich für die großzügige Unterstützung.

Im Anschluss konnten die interessierten kfd-Frauen aus Lonnig mehr über die Ziele des Zentrums erfahren. „Wir wollen ganz breit junge Familien, ob arm oder reich, mit unseren Kursen ansprechen“, umriss Werner Steffens die Zielgruppe. Dabei werden Familien auch in der Wohnung besucht. Das Zentrum kooperiert mit anderen Fachkräften, z.B. mit Hebammen, und bildet damit sozusagen eine Brücke, über die professionelles Fachwissen an junge Mütter und Väter weitergegeben wird. Ein wichtiges Element ist auch die „Entwicklungspsychologische Beratung“ (EPB), die Ursula Lamm von der Evangelischen Kirchen-gemeinde Maifeld anbieten wird. „Manche Babys leiden in den ersten Lebenswochen oder -monaten unter Anpassungsschwierigkeiten. Wenn sie dann über Stunden schreien und sich nicht beruhigen lassen, fühlen sich manche Eltern als schlechte Mutter oder schlechter Vater. Dank der Videokamera können Eltern in kurzen Filmsequenzen die Feinzeichen ihres Babys besser wahrnehmen. Das hilft ihnen, das Kind besser zu verstehen und sie können sich dann eher auf die Bedürfnisse des Kindes einstellen.“, erklärte Ursula Lamm und ergänzte: „Wir verfügen heute über neue Erkenntnisse aus dem Bereich der Bindungsforschung und der Hirnforschung, die uns ein neues Verständnis der frühen Entwicklung und der frühen Risiken vermitteln. Auch die Methoden sind andere geworden: Früher gab es noch keine videogestützte Beratung.“

Die ökumenischen Partner freuen sich, dass sie mit dem früheren Münstertreff auf eine 15jährige Tradition zurückgreifen können. In dieser Zeit wurde ein Grundstock gelegt und vor allem Vertrauen zur Bevölkerung geschaffen: Grundlagen, auf denen man heute aufbauen kann. So erinnerte Birgitt Loser-Hees vom Caritasverband daran, dass es der Münstertreff war, der die Ausgabestelle der „Mayener Tafel“ nach Polch geholt hatte. Die Arbeit gilt dem gesamten Maifeld. Pfarrer Ingo Schrooten: „Es ist wichtig, dass wir nicht nur in Polch, sondern auch in Ochtendung und Münstermaifeld tätig sind. Wir wollen nah bei den Menschen sein!“

Die Kreisverwaltung fördert das „Zentrum für Frühe Hilfen auf dem Maifeld“ mit der Übernahme von 85 Prozent der Personalkosten.

„Zentrum für Frühe Hilfen auf dem Maifeld“ mit Außenstellen in Münstermaifeld und Ochtendung, Bachstraße 19, 56751 Polch, Tel.: 02654 / 880-471 oder -472, eMail: info@zffh-maifeld.de, Internet: www.zffh-maifeld.de

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