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Veröffentlichung hier am 18. Januar 2010

Start des Berufsintegrationsprojekts (BIP) für Migrantinnen

Teilnahme noch möglich: Qualifizieren, beruflich orientieren, besser Deutsch lernen

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Das Foto zeigt die neuen Teilnehmerinnen mit (stehend / von links) Gabriele Meurer, Sonja Lauterbach und Beata Schäper.

Acht Frauen aus unterschiedlichsten Kulturen und Nationen – u.a. aus Aserbaidschan, den Philippinen, Syrien, Südamerika und der Türkei – haben sich im neuen Berufsintegrations-projekt (BIP) zusammen gefunden. Gabriele Meurer begrüßte auch im Namen von Caritas-Geschäftsführer Werner Steffens die Teil-nehmerinnen in der „Kordel 3“ in Andernach. Die Leiterin des Fachdienstes Integration durch Arbeit betonte, dass sich die jungen Frauen am Ende des Berufsintegrationsprojektes mit fundierten Deutschkenntnissen besser auf den hiesigen Arbeitsmarkt orientieren können und eher eine Stelle finden werden.

Das BIP ist ein Angebot für Migrantinnen aus Andernach, Mayen, dem Maifeld, Mendig und aus der Pellenz, die kein Arbeitslosengeld II beziehen. „Wir haben noch Plätze frei, sodass sich interessierte Frauen noch anmelden können. Die einjährige Maßnahme bietet zweimal über zwei Wochen eine EDV-Schulung, eine pflegerische sowie eine hauswirtschaftliche Qualifizierung an.

Den Schwerpunkt legen wir auf die berufliche Orientierung, die sowohl im Unterricht als auch durch Praktika erfolgt,“ erklärt Beata Schäper, Diplom-Sozialpädagogin und Kunsttherapeutin beim Caritasverband, das breite Spektrum der Maßnahme.

Das BIP hilft bei der Anerkennung von Qualifikationen, die von den Frauen bereits im Heimatland erworben wurden. Deutsch-kenntnisse werden für den Arbeitsmarkt bis zum Sprachniveau B2 verbessert, eine sinnvolle Ergänzung zu den Integrationskursen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Dabei wird auf das systematische Erlernen der deutschen Grammatik großen Wert gelegt.

„Außerdem gehen wir auf Wunschthemen ein. Gibt es beispielsweise zu Hause Erziehungs-probleme, laden wir eine Heilpädagogin ein“, so Sonja Lauterbach, die bereits viele Jahre mit Menschen mit Migrationshintergrund im Caritasverband gearbeitet hat.

Die einjährige Maßnahme findet vormittags statt. Kinderbetreuungen während der Schul-ferien und an schulfreien Tage werden gemeinsam versucht zu organisieren.

Das BIP wird vom Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend, Rheinland-Pfalz und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Information und Anmeldung bei Beata Schäper in Andernach, Tel.: 02632 / 94797, eMail: BIP@caritas-mayen.de, oder bei Sonja Lauterbach in Mayen, Tel.: 02651 / 9869146

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