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Tafelmitarbeiter aus Mayen, Andernach und Polch
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![]() Auch in diesem Jahr fand eine Jahres-abschlussfeier der „Mayener Tafel“ statt, mit der sich der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. bei seinen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Andernach, Mayen und Polch für die in den zurückliegenden Monaten geleistete Arbeit bedankte. Diesmal hatte Beatrix Erfurth, Caritas Mayen, Maria Laach als Ziel ausgesucht. Zur Einstimmung schaute sich die Gruppe den zwanzigminütigen Film „Einen Arbeitstag bei den Mönchen“ im Informationszentrum an und kam mit Bruder Johannes OSB ins Gespräch. Von ihm erfuhren sie auch, dass zurzeit 55 Mönche der Klostergemeinschaft angehören oder was beim Eintritt in den Konvent – vom Noviziat bis hin zu den ewigen Gelübden – alles bedacht werden muss. Im Anschluss besuchten die Tafel-Mitarbeiter die Ausstellung des Laacher Künstlers Bruder Lukas Ruegenberg OSB, der 1928 in Berlin geboren wurde und seit 1951 dem Kloster angehört. Viele heitere Bilder mit heimischen Motiven aber auch religiöse Kunst und schwere Lebensthemen sind dort zurzeit zu bewundern. |
Bruder Lukas hat seit 1980 insgesamt 25 Kinderbücher illustriert, die z.B. den Holocaust, das Leben von Edith Stein und das Leben Maximilian Kolbes anschaulich vor Augen führen. Beim Besuch der Ausstellung stand Bruder Lukas den Ehrenamtlern Rede und Antwort. Nachdem soviel Wissensdurst gestillt worden war, galt es, sich dem leiblichen Durst zu widmen. Und der Hunger hatte sich zwischenzeitlich auch gemeldet. So freuten sich alle auf die gedeckte Tafel für die Tafel im Restaurant Seespiegel. Caritas-Geschäftsführer Werner Steffens nutzte die Gelegenheit, den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten für die im vergangenem Jahr geleistete Arbeit Dank zu sagen. Eine Standuhr aus den 60er Jahren erinnerte an die viele Zeit, die von den Freiwilligen Helfern als Fahrer, Sortiererinnen, im Büro und in der Ausgabe zum Wohl bedürftiger Menschen geleistet wurde, ein Dienst am Nächsten, der nicht selbst-verständlich ist. Werner Steffens: „Die Mitarbeiter der Tafel sind alle ehrenamtlich tätig. Wir sind dankbar, dass wir Sie haben, denn ohne Ihren Einsatz gäbe es die Tafel nicht!“ Dabei erinnerte Werner Steffens auch an die vielen Menschen, die durch zahlreiche Spenden die „Mayener Tafel“ finanziell tragen. Zum Abschluss besuchten alle die Komplett in der Klosterkirche. „Da wohnt man gleich um die Ecke und weiß nicht, wie schön diese Gebetszeiten hier im Kloster sind“, meinte ein Tafelfahrer spontan. Maria Laach ist eben ein Ort, der Leib und Seele einfach gut tut.
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