Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.

 

 
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Hauskrankenpflegekurse erleichtern Pflegealltag

Nächste Kursreihe in Polch startet am 18. Februar 2010
Start in Mayen am 25. März 2010

         
 

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Bei der häuslichen Betreuung Pflegebedürftiger gelangen Angehörige häufig an ihre Grenzen körperlicher und psychischer Belastbarkeit. In dieser schwierigen Situation dürfen pflegende Angehörige nicht alleine gelassen werden. Die Caritas-Sozialstationen Polch und Mayen, KEB-Koblenz und die BARMER-Ersatzkasse Mayen bieten daher zweimal jährlich Hauskranken-pflegekurse an. Denn nur professionelles Wissen ermöglicht professionelle Pflege. Mit diesem Wissen gut gerüstet beendeten jetzt in Polch 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich den Herbstkurs 2009.

Unter der Leitung von Krankenschwester Doris Mohr trafen sich die Teilnehmer regelmäßig in der Caritas-Sozialstation Polch. In Mayen im Mehrgenerationenhaus St. Matthias brachten Krankenschwester Agnes Wessel und Krankenschwester Anneliese Schüttler den Damen und Herren das Pflegeeinmaleins bei, also Windelhosen wechseln, dem Wundliegen vorbeugen, Körperpflege, praxisbezogene Hebetechniken, das Umlagern in den Rollstuhl und später wieder ins Bett, Hilfen beim Gang zur Toilette oder das Aus- und Anziehen im Bett. Und dies sind nur einige der anspruchsvollen Tätigkeiten, die den Alltag pflegender Angehöriger bestimmen und in den Kursen in Mayen und Polch vermittelt wurden.

 

Auch die Themen Pflegeversicherung, MDK-Begutachtung, richtige Handhabung der Pflegehilfsmittel, Krankheiten oder Demenz wurden besprochen.

„Ziel der Hauskrankenpflegekurse ist es, den pflegenden Angehörigen in ihrer belastenden Situation zu helfen und die häusliche Pflege zu erleichtern“, betont Leiterin Doris Mohr. Hierfür steht ihr ein erprobtes Team zur Seite. Martina Pickhardt, Beratungs- und Koordinierungs-stelle, und Robert Müller vom SKM in Mayen vermittelten Informationen zur Patienten-verfügung und gesetzlichen Betreuung, Gemeindereferentin Renate Schmitt, Polch, und Ursula Wolf Hospizverein, Mayen, sprachen an beiden Orten über das Thema Sterbebegleitung. Die Wundtherapeutinnen  Renate Brachtendorf, Polch, und Agnes Wessel, Mayen, gaben ebenfalls ihr Fachwissen weiter. Wichtiger Bestandteil des Kurses ist der Austausch zwischen den Teilnehmern, die hierbei erfahren, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind. Das Hilfsangebot der Profis bleibt nicht auf den Kurs beschränkt. „Nach dem Kurs steht die Sozialstation weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung,“ verspricht Doris Mohr.

Die Notwendigkeit professioneller Hilfe sieht auch Werner Germer, Geschäftsstellenleiter der BARMER-Ersatzkasse in Mayen: „Die Hauskrankenpflegekurse sind unverzichtbar, um die Lage pflegebedürftiger Personen und pflegender Familienangehöriger zu verbessern. Wer bei professionellen Kräften nachfragt, kann nur gewinnen.“ Unabhängig von der Krankenkassenzugehörigkeit der Teilnehmer ist der Hauskrankenpflegekurs kostenlos. Die anfallenden Gebühren werden von der BARMER-Ersatzkasse übernommen.

Der nächste Kurs beginnt am Donnerstag, 18. Februar 2010, um 19:30 Uhr in der Caritas-Sozialstation Polch. Anmeldungen und Fragen: 0 26 54 / 96 04 54

Die Caritas-Sozialstation Mayen/Vordereifel im Mehrgenerationenhaus St. Matthias bietet ab Donnerstag, 25. März 2010, um 19:30 Uhr den nächsten Kurs an. Anmeldungen und Fragen: 0 26 51 / 98 69 69  

Anmeldung und Fragen zu den Kursen in Mayen und Polch auch bei der BARMER-Ersatzkasse, Markt 32-34, in 56727 Mayen, Telefon: 01 85 00 / 60 64 50

 
         
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