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„Hand in Hand geht alles besser“Fachdienst Migration im Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr feierte 20jähriges Jubiläum |
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![]() Caritas-Geschäftsführer Werner Steffens eröffnete das Fest Der Fachdienst Migration, Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., der in den Landkreisen Mayen-Koblenz und Ahrweiler tätig ist, feierte sein 20jähriges Bestehen. Dabei bildete der traditionelle Filmabend mit der Komödie „EVET, ICH WILL“ dank des Corso Kinos in Mayen den unterhaltsamen Abschluss. Im Vorfeld feierten ehemalige und heutige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Jubiläum unter dem Motto „Hand in Hand geht alles besser“. Menschen, die der Fachdienst Migration bei ihren ersten Schritten in Deutschland begleitet hatte, waren ebenfalls ins Café Cati, Mehrgenerationenhaus St. Matthias, nach Mayen gekommen und Geschäftsführer Werner Steffens konnte zudem die Vertreter aus Politik und Gesellschaft begrüßen. Beigeordnete Marika Kohlhaas überbrachte die Grüße von Oberbürgermeisterin Veronika Fischer und stellte fest: „Wir sind froh, solche Helfer in der Stadt zu haben!“ Auch der Landtagsabgeordnete Dieter Klöckner beglück-wünschte den Fachdienst und hob hervor: „An Einzelschicksalen kann man sich einen Begriff davon machen, was es heißt, ein Ausländer zu sein. Viel an Integration ist im Land geschehen. Und Euer Haus liefert ein gutes Beispiel für die Arbeit.“ Willi Mayer, Referent für Migration im Diözesan-Caritasverband Trier, erinnerte an die große Zahl von Menschen, die in 20 Jahren Unterstützung gefunden haben und meinte: „Man hat sich immer um die gekümmert, die mit sicherer Aufenthaltsperspektive gekommen sind, um zu bleiben. Genau so standen aber auch die Menschen hier immer im Mittelpunkt, denen man sich aus einem humanitären und christlichen Impetus heraus verpflichtet sah.“ |
Im Anschluss kommentierten Fachdienstleiter Markus Göpfert und seine Kollegin Eva Pestemer die zurückliegenden 20 Jahre: Damals führte der Caritasverband zehn Übergangswohnheime. Mit einem Rückgang der Aussiedler verlagerte sich die Arbeit, die Übergangswohnheime wurden geschlossen. An den aktuellen Bedürfnissen von Migranten orientierte Projekte wurden ins Leben gerufen. Klingende Namen wie INCULTURA, IN VIA-Mädchen- und Frauensozialarbeit, „Pajdjom – Mach mit!“ oder Participatio stehen für diese Arbeit, die zu großen Teilen auch heute geleistet wird. Die Balkankriege und die hohe Zahl an traumatisierten Flüchtlingen machten ein Psychotherapieangebot notwendig: Das Projekt „IN TERRA – Psychosoziale Fachstelle für Flüchtlinge“ wurde geschaffen. Zudem umfasst die Arbeit heute die Migrations-Erstberatung, der Fachdienst beantwortet Migrantinnen und Migranten Fragen zum Asyl- und Aufenthalts-rechts und zur Einbürgerung. Psychosoziale Beratung und Vermittlung in Krisensituationen, Sozialpädagogische Begleitung der Teilnehmer von Integrationskursen, Multiplikatorenarbeit in Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten und Schulen, Tagungen zu migrationsspezifischen Themen und zur Vermittlung interkultureller Kompetenz sowie fachliche Begleitung ehrenamtlicher Initiativen und Arbeitskreise zählen ebenfalls zu den Aufgaben. Als weiteres Standbein gibt der Jugend-migrationsdienst (JMD) Informationen bei allen Fragen weiter, unterstützt junge Migrantinnen in Krisen und Notsituationen und leistet Bildungs- und Freizeitpädagogische Angebote. Neu hinzu gekommen ist auch das Projekt „InContact“, in dem Mentoren Migrantinnen und Migranten beim Deutsch lernen, beim Lernen für die Schule oder bei der Alltagsbewältigung unterstützen. |
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