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Münstertreff setzt „Places of interest“ ins BildMittel aus dem Konjunkturpaket II fördern Medienkompetenz der Mädchengruppe |
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![]() Die Medien gewinnen in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Besonders die visuellen Medien prägen den Alltag. Um die vielfältigen Möglichkeiten nutzen zu können und auf die Zukunft vorbereitet zu sein, ist es für Kinder und Jugendliche daher wichtig, rechtzeitig die notwendige Medienkompetenz zu erwerben. Unter dem Motto „Girls project – Places of interest“ möchte das Ambulante Sozialpädagogische Hilfezentrum Münstertreff in Münstermaifeld diese Medienkompetenz vermitteln und fördern. Ermöglicht wurde das Projekt durch finanzielle Mittel aus dem „Zukunftsinvestitionsfonds Rheinland-Pfalz“ im Rahmen des „Konjunkturpakets II“ von Bund und Land. Während in der heutigen Medienwelt für Jungen besonders spielerische und technische Reize im Vordergrund stehen, interessieren sich Mädchen eher für die kommunikativen Aspekte. Auf diese speziellen Interessen der Mädchen geht „Girls project – Places of interest“ gezielt ein. Jeden Montag zwischen 16:30 und 19:00 Uhr suchte die Projektgruppe, ausgerüstet mit Digitalkamera und Camcorder, Plätze in der Verbandsgemeinde auf, an denen sich Jugendliche, und vor allem Mädchen, bevorzugt aufhalten. An diesen „Places of interest“ setzten sich die Mädchen dann gegenseitig in Szene. Das gesammelte Material wurde anschließend am Rechner bearbeitet, verfremdet und auf DVD gebrannt. Hierbei eigneten sich die Mädchen schnell die nötigen technischen Fertigkeiten an, lernten den Umgang mit Kamera, Camcorder und Computerhardware, Bildbearbeitungs- und Videosoftware. |
Aber auch der „künstlerische Blick“ wurde geschärft und schon bald fiel den jungen Fotografinnen und Filmemacherinnen die richtige Wahl des passenden Ausschnitts und der geeigneten Effekte während der Nachbearbeitung leicht. „Bereits nach zwei Wochen interessierten sich die ersten Freundinnen und Mitschülerinnen der teilnehmenden Mädchen für das Projekt und machten mit. Derzeit besteht die Gruppe aus 6 Mädchen, aber eine Vergrößerung ist schon in Planung“, freut sich Andrea Feld, Mitarbeiterin der vom Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. und der Ev. Kirchengemeinde Maifeld getragenen Einrichtung Münstertreff, über die gute Resonanz auf das Projekt. Besonders begeistert zeigt sich Andrea Feld, „dass sich durch die Aktivitäten vor allem die Kinder angesprochen fühlen, welche zuvor eher als künstlerisch unbegabt eingestuft wurden.“ Die schnell sichtbaren Erfolge und die Aufwertung der auf den ersten Blick uninteressanten Objekte mit Hilfe technischer Mittel erweisen sich hier als effektive Motivationshilfe und laden zur weiteren Erforschung der vielfältigen Möglichkeiten ein. Die Ergebnisse des Projektes sollen im Rahmen einer Fotoausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt werden, doch sucht man zurzeit noch einen Ausstellungsort. Institutionen, die diesbezüglich weiterhelfen möchten, können sich gerne melden. Finanziert wird „Girls project – Places of interest“ weitgehend durch Mittel, die als Zuschüsse zur außerschulischen Jugendarbeit aus dem „Zukunftsinvestitionsfonds Rheinland-Pfalz“ im Rahmen des „Konjunkturpakets II“ von Bund und Land zur Verfügung gestellt wurden. Der Münstertreff konnte so in die Anschaffung der erforderlichen technischen Geräte, wie Digitalkamera, Camcorder, Beamer und Laptops, sowie der Software über 5000 Euro, die zu mehr als 90 Prozent aus Fördergeldern stammen, investieren. |
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