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BIP erleichtert 14 Migrantinnen Start ins Berufsleben |
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![]() 14 Frauen aus unterschiedlichsten Kulturen und Nationen – Afghanistan, Aserbaidschan, Kongo und Mexiko – feierten im Konferenzraum des Mehrgenerationenhauses St. Matthias in Mayen ihre erfolgreiche Prüfung und damit den Abschluss der einjährigen Ausbildung im Berufsintegrationsprojekt (BIP). Das Angebot vom Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. nutzen Migrantinnen, die keinerlei Anspruch auf ALG-Leistungen haben. Damit ist das BIP für sie die erste Chance auf eine berufliche Qualifizierung in Deutschland und umfasst „Deutsch als Fremdsprache“ bis zum Sprachniveau B2, eine sechswöchige EDV-Schulung, wahlweise Qualifizierungslehrgänge im sozialpflegerischen oder hauswirtschaftlichen Bereich sowie zwei mehrwöchige Praktika in verschiedenen Einrichtungen und Betrieben. Die Caritas-Mitarbeiterinnen Gabriele Meurer, Leiterin des Fachdienstes Integration durch Arbeit beim Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., Sonja Lauterbach, Flora Steinbrenner und Lidia Kiel, Günter von Blohn, Geschäftsführer der Volkshochschule Andernach, und Caritas-Geschäftsführer Werner Steffens gratulierten den vierzehn Absolventinnen. Dabei gab Werner Steffens jeder Teilnehmerin seine besten Wünsche für die berufliche Zukunft mit auf den Weg. Der Geschäftsführer der Caritas bedankte sich bei seinen Mitarbeiterinnen sowie speziell bei Günter von Blohn, denn die „Volkshochschule Andernach ist ein bewährter Partner." |
Gabriele Meurer, die das Projekt seit acht Jahren begleitet, erinnerte an die über 150 Frauen, die in neun Jahren BIP ihren Abschluss in Mayen gemeistert haben: „Es ist toll zu sehen, wie unsere Teilnehmerinnen im Laufe eines Jahres aufblühen und am Ende des BIP froh und selbstbewusst ihren Weg gehen. Das zeigt, wie wichtig dieses Projekt ist.“ Sonja Lauterbach, die seit einem Jahr die Maßnahme begleitet, lobte die Teilnehmerinnen für ihren Einsatz: „Es hat immer wieder Spaß gemacht, zu Euch zu kommen, weil Ihr so wissbegierig seid.“ Dabei erinnerte Sonja Lauterbach an schicksalhafte Biografien von einigen der Teilnehmerinnen und stellte bewundernd fest: „Wie Sie heute Ihren Weg gehen, davor können wir alle nur unseren Hut ziehen.“ Auch Günter von Blohn gratulierte: „Im Namen der Volkshochschule Andernach möchte ich Ihnen meinen Glückwunsch aussprechen. Sie haben die Basis für eine berufliche Zukunft in Deutschland gelegt. Ein wichtiger Schritt zur Einbürgerung, der mit dem Zertifikat nichts mehr im Wege steht.“ Neben der Volkshochschule tragen die Familienbildungsstätte Mayen und der Informations- und Technologieclub (ITC) Mayen e.V. immer wieder zum Erfolg der Maßnahme bei. Sonja Lauterbach: „Ein besonderer Dank gebührt allen Firmen und Organisationen, die mit ihren Praktikumsplätzen einen großen Beitrag zur Integration der ausländischen Mitbürgerinnen leisten und das Projekt auch in Zukunft unterstützen.“ Finanziert wird das Projekt vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie, mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF), dem Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend, Referat Frauen und der Aktion Arbeit des Bistums Trier. Und da auch in Zukunft viele Frauen das BIP brauchen werden, soll das nächste Projekt für Migrantinnen (BIP) im kommenden Jahr in der „Kordel 3“ in Andernach starten. |
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