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Betreuungsdienst: Große Erfolge haben ihren PreisCaritas-Sozialstation sucht dringend weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer |
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![]() Das Foto zeigt (von links): Dagmar Bock und Monika Müller. Im Betreuungsdienst der Caritas-Sozialstation in Ahrweiler kümmern sich zurzeit 11 ehren-amtliche Helferinnen und Helfer um Menschen mit erhöhtem Pflegebedarf und entlasten damit auch deren Angehörige in der häuslichen Pflege. Caritas-Mitarbeiterin Dagmar Bock, Einsatzleiterin des Projektes: „Unser 2004 gegründeter Betreuungsdienst für Demenz-kranke wird von Jahr zu Jahr vermehrt genutzt und gibt immer mehr pflegenden Angehörigen ein Stück Lebensqualität zurück. Die Anfragen haben sich mittlerweile vervierfacht. Besuchten anfangs unsere Helfer die Menschen pro Woche ein bis zwei Stunden, werden heute wöchentlich mehrere Einsätze über ein bis drei Stunden und mehr den Ehrenamtlichen abverlangt.“ Damit diese schwierige Aufgabe aber einen Helfer nicht aufreibt, werden weitere Betreuerinnen und Betreuer gesucht, die das Team entlasten. Dabei wünscht sich die Caritas-Sozialstation in Ahrweiler auch engagierte Männer, die in der Gruppe bisher untervertreten sind. Vorlesen, Erzählen, Spiele spielen, Kaffee trinken, gemeinsam kochen, den Friedhof besuchen, beliebte Plätze frühere Zeiten aufsuchen oder den Geschichten des Betreuten aus seinem Leben zuhören, zählen zu den Aufgaben. Für jeden Einsatz gibt es eine Aufwandsentschädigung und der regelmäßige Gedankenaustausch mit den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kollegen gibt den Frauen und Männern Sicherheit. Um eine echte, mehrere Jahre andauernde Beziehung zu den betreuten Personen aufbauen zu können, sollten maximal zwei Ehrenamtliche für eine Person zuständig sein. |
Die Helferinnen und Helfer sind bei ihrer Tätigkeit, wie Monika Müller, Leiterin der Caritas-Sozialstation, betont, äußerst motiviert: „Sie arbeiten ganz selbständig und machen ihre Aufgabe sehr gerne. Für die Helfer ist es immer wieder spannend und schön, den Zugang zu den demenzkranken Menschen zu finden. Wir haben so tolle Leute dabei, da ist jeder ein Juwel. Leider sind wir aber zu wenige und freuen uns deshalb über jeden, der unser Team tatkräftig stärkt.“ Neueinsteiger können gleich zu Beginn an der „Schulungsinitiative Demenz für Angehörige von demenzkranken Menschen und ehren-amtlich an der Betreuung Interessierte“ teilnehmen. Ab Mittwoch, 9. September 2009, bieten die Beratungs- und Koordinierungsstelle und die Caritas Sozialstation in Bad Neuenahr-Ahrweiler den fünfteiligen Grundkurs an. Die Kursteilnehmer werden sich am 16., 23. und 30. September sowie am 7. Oktober 2009 mit der Welt verwirrter Menschen aus-einandersetzen. Nach einer Einführung in die Thematik mit Informationen über Krankheitsbild, Diagnostik, Verlauf und Therapie der Erkrankung widmet sich die Schulung dem Einfluss auf die Familie, einem angemessenen Umgang mit demenziell veränderten Menschen, rechtlichen Aspekten sowie möglichen Unter-stützungen und Hilfen. Die Abende finden immer mittwochs zwischen 18:00 und 20:00 Uhr bei der Caritas Ahrweiler, Bahnhofstr. 5, in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt und werden von Christiane Priester, Beratungs- und Koordinierungsstelle, und Katharina Steinich, Leitstelle Demenz, durchgeführt. Außerdem sind Frank Husemann, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und spezielle Schmerztherapie von der Dr. von Ehrenwall’schen Klinik, Bernd Westbomke, Lehrer für Pflegeberufe und Validation, sowie Referentinnen und Referenten der Betreuungsvereine zu hören. Weitere Informationen und Anmeldung: |
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