Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.

 

 
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FIP „Familie in Polch“:
Ökumenisches Projekt hat in zwei Jahren einiges bewegt

         
 

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Schon zwei Jahre ist es her, dass das Ambulante Sozialpädagogische Hilfezentrum Münstertreff in Polch ein Projekt ins Leben rief, das sich mittlerweile als FIP „Familie in Polch“ einen Namen gemacht hat. Viele junge Familien nutzen das Angebot des Münstertreffs.

So treffen sich jeden Dienstagsnachmittags zwischen 16:00 und 18:00 Uhr vor allem Mütter mit ihren Kindern. Für die bis zu 12 Jahre alten Mädchen und Jungen sind die Treffen in der Bachstraße alles andere als langweilig, denn in Polch wird gebastelt, gespielt und gemeinsam gekocht. Außerdem können die Mütter mit den Mitarbeiterinnen über Erziehungsprobleme sprechen und dabei gemeinsam überlegen, was zur Förderung ihrer Kinder getan werden kann.

Heidi Klasen und Doreen Knöll sind zwei Erzieherinnen aus Polch, die den Eltern mit Rat und Tat und den Kindern mit liebevoller Zuwendung zur Seite stehen. „Nicht selten fragen die Eltern nach weiterer Unterstützung und Beratung darüber hinaus“, so Andrea Feld vom Münstertreff, die feststellt, dass der Zusammenhalt in der Gruppe seit der Gründung enorm gestiegen ist: „Die Frauen unterstützen sich inzwischen auch gegenseitig und greifen sich unter die Arme, wo es nur geht. So entstand auch der Wunsch, ein gemeinsames Grillfest zu organisieren.“

Mit der Grillhütte in Mertloch hatte man den geeigneten Ort gefunden, der auch über einen Wasserspielplatz verfügt. Dort konnten die Frauen und Kinder in entspannter Atmosphäre nach Herzenslust schlemmen und spielen – ein schöner Abschluss eines guten gemeinsamen Halbjahres.

 

Finanziert wird das Projekt-FIP aus einer großzügigen Spende der Heinz-Gries-Stiftung Polch.

Zudem ist vor einem Jahr von jungen Frauen die Gruppe „Fit for FIP“ gegründet worden. Unter Anleitung von Barbara Steffens vermittelt „Fit for FIP“ Tipps und Tricks, wie man sich und seinen Kindern ein preiswertes und gesundes Frühstück oder Mittagessen herstellen kann. FIP hat nach den Worten von Birgitt Loser-Hees, Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., stets Kinder und Eltern im Blick: „Es scheint immer wichtiger zu werden, Familien früh zu unterstützen. Erfahrungen und wissenschaft-liche Studien belegen, dass Kinder, die eine gute und sichere Bindung zu ihrer Familie haben, die sich also geborgen und ange-nommen fühlen, viel selbstbewusster und motivierter durchs Leben gehen. Hier setzt FIP sehr früh an, damit das Leben auch gelingt.“

Interessierte können sich an den Münstertreff wenden; Telefon: 0 26 05 / 844 49