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Jugendmigrationsdienst war wieder „lokal-global“Internetcafé hielt besondere Angebote für junge Migrantinnen und Migranten bereit |
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![]() Bereits zum vierten Mal gastierte das Internetcafé „lokal-global“ des Landesfilm-dienstes Rheinland-Pfalz e.V. beim Jugend-migrationsdienst (JMD), Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., in Mayen. Mit einem reichhaltigen, breitgefächerten und kostenlosen Angebot richteten sich die Mitarbeiterinnen des JMD vor allem an jugendliche Migrantinnen und Migranten und ihre Eltern sowie an junge Erwachsene mit Migrationshintergrund. Neben freien Angeboten, an denen jeder ohne Anmeldung teilnehmen konnte, umfasste das Internetcafé auch spezielle Kurse für feste Gruppen, darunter die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Projekte „learn4work“, des Berufsintegrationsprojektes der Caritas für Migrantinnen (BIP), der Integrationskurse der VHS-Mayen, der Lebenshilfe und der St. Veit-Schule. Eva Pestemer vom Caritasverband: „Besonders positiv ist festzustellen, dass die Teil-nehmerinnen und Teilnehmer der Integrations-kurse der Volkshochschule Mayen den Weg ins Mehrgenerationenhaus gefunden haben und hier die vielfältigen Möglichkeiten des Internets für sich entdecken konnten.“ Wichtige Informationen und hilfreiche Tipps für die Nutzung des Internets bei der Jobsuche, dem Bewerbungstraining, dem Erlernen der deutschen Sprache oder bei Übungen für den Einbürgerungstest bot „lokal-global“ ebenso an wie Kurse zur gezielten Computernutzung für Mütter oder Wissenswertes zum Jugendschutz. „Zahlreiche interessante Internetseiten wurden den Teilnehmern näher gebracht, die sich erstaunt über die neu eröffneten Perspektiven zeigten“, so Thorsten Hinkel, Praktikant im JMD. |
Die großartigen Möglichkeiten des Internets und insbesondere der sogenannten Social Networks, aber auch die damit verbundenen Gefahren, lernten Kinder und Jugendliche am Beispiel von „Wer kennt wen?“ und „Schüler VZ“ kennen. Eigene Erfahrungen sowie der Austausch von Tipps und Tricks im Umgang mit den beliebten Communities bestimmten die anschließende Diskussion. Neben den ernsten Aspekten der Internet-nutzung blieb aber noch genügend Zeit, um auf die heiteren und unterhaltsamen Seiten einzugehen. „Besonderen Anklang fand das Geo-Caching“, stellt Eva Pestemer fest und erläutert: „Hierbei werden Aufgaben, Informationen und Rätsel aus dem Internet bezogen und mit Hilfe eines GPS-Empfängers folgt man bestimmten Koordinaten in der Landschaft, um einen versteckten Gegenstand, den sogenannten Schatz, zu finden.“ Diese neue Form der Schnitzeljagd führte die Kinder und Jugendlichen der Lebenshilfe quer durch Mayen und sorgte für jede Menge Spaß. Quer über zahlreiche Internetseiten ging hingegen die Internet-Rallye und zeigte den Jugendlichen, dass das Web nicht nur Chat und Spiele bereithält, sondern auch jede Menge Informationen über die eigene Umgebung. Ob Unterhaltungsangebote oder Luft- und Satellitenfotos des eigenen Hauses und der eigenen Umgebung – viele Informationen helfen, die eigene Freizeit sinnvoll und unterhaltsam zu gestalten. Auch diesmal war „lokal-global“ ein voller Erfolg. „Insgesamt 149 Personen nahmen unsere Angebote an, davon 69 Eltern“, resümiert Sonja Lauterbach sichtlich zufrieden und dankt allen Beteiligten: „Nur durch das vom Institut für Medienpädagogik und Medien-technik Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz e.V. zur Verfügung gestellte Equipment und die Caritas-Projekte Berufsintegrationsprojekt für Migrantinnen (BIP) und ‚learn4work’ war es uns möglich, dieses medienpädagogische Angebot hier im Mehrgenerationenhaus St. Matthias zu realisieren.“ Auf ein „lokal-globales“ Mehrgenerationen-haus im nächsten Jahr freuen sich Veranstalter und Teilnehmer bereits jetzt. |
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