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Hauskrankenpflegekurse erleichtern PflegealltagCaritas Polch startet nächste Kursreihe am 17. September 2009 |
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![]() Das Foto zeigt den im Frühjahr abgeschlossenen Kurs in Mayen, der erstmalig im Mehrgenerationenhaus St. Matthias stattgefunden hat. Die häusliche Betreuung Pflegebedürftiger verlangt von den Angehörigen viel Liebe und Hingabe. Schnell sind die Grenzen der körperlichen und psychischen Belastbarkeit erreicht. In dieser schwierigen Situation dürfen pflegende Angehörige nicht alleine gelassen werden. Die Caritas-Sozialstationen Polch und Mayen, KEB-Koblenz und die BARMER-Ersatzkasse Mayen bieten daher jährlich im Frühjahr und Herbst Hauskrankenpflegekurse an. Denn nur professionelles Wissen ermöglicht professionelle Pflege. Mit diesem Wissen gut gerüstet beendeten 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich den Frühjahrskurs 2009. Unter der bewährten Leitung von Krankenschwester Doris Mohr trafen sich die Teilnehmer regelmäßig in der Caritas-Sozialstation Polch. In Mayen im Mehrgenerationenhaus St. Matthias brachten Krankenschwester Agnes Wessel und Kranken-schwester Anneliese Schüttler den Damen und Herren das Pflegeeinmaleins bei, also Windelhosen wechseln, dem Wundliegen vorbeugen, Körperpflege, praxisbezogene Hebetechniken, das Umlagern in den Rollstuhl und später wieder ins Bett, Hilfen beim Gang zur Toilette oder das Aus- und Anziehen im Bett. Und dies sind nur einige der anspruchsvollen Tätigkeiten, die den Alltag pflegender Angehöriger bestimmen und in den Kursen in Mayen und Polch vermittelt wurden. Die Themen Pflegeversicherung, MDK-Begut-achtung, richtige Handhabung der Pflege-hilfsmittel, Krankheiten oder Demenz wurden ebenfalls besprochen. |
„Ziel der Hauskrankenpflegekurse ist es, den pflegenden Angehörigen in ihrer belastenden Situation zu helfen und die häusliche Pflege zu erleichtern“, betont Leiterin Doris Mohr. Hierfür steht ihr ein erprobtes Team zur Seite. Robert Müller vom SKM in Mayen vermittelt Informationen zur Patientenverfügung und gesetzlichen Betreuung, Pastoralreferentin Renate Schmitt, Polch, und Ursula Wolf Hospizverein, Mayen, sprechen über Sterbe-begleitung. Die Wundtherapeutinnen Renate Brachtendorf, Polch, und Agnes Wessel, Mayen, geben ebenfalls ihr Fachwissen weiter. Wichtiger Bestandteil des Kurses ist der Austausch zwischen den Teilnehmern, die hierbei erfahren, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind. Das Hilfsangebot der Profis bleibt nicht auf den Kurs beschränkt. „Nach dem Kurs steht die Sozialstation weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung,“ verspricht Doris Mohr. Die Notwendigkeit professioneller Hilfe sieht auch Werner Germer, Geschäftsstellenleiter der BARMER-Ersatzkasse in Mayen: „Die Hauskrankenpflegekurse sind unverzichtbar, um die Lage pflegebedürftiger Personen und pflegender Familienangehöriger zu verbessern. Wer bei professionellen Kräften nachfragt, kann nur gewinnen.“ Unabhängig von der Krankenkassenzugehörigkeit der Teilnehmer ist der Hauskrankenpflegekurs kostenlos. Die anfallenden Gebühren werden von der BARMER-Ersatzkasse in voller Höhe über-nommen. Der nächste Kurs in Polch beginnt am Donnerstag, 17. September 2009, um 19:30 Uhr in den Räumen der Caritas-Sozialstation, Bachstr. 19, Polch. Infos und Anmeldung unter Telefon: 0 26 54 / 96 04 54 Und Mayen bietet ab 24. September 2009, um 19:30 Uhr im Caritas-Mehrgenerationenhaus St. Matthias, St.-Veit-Straße 14, den nächsten Kurs an. Infos und Anmeldung unter Telefon: 0 26 51 /98 69 69 |
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