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Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.
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![]() Das Foto zeigt (von links): Dr. Alexander Saftig, Richard Stahl, Werner Steffens, Hermann-Josef Bernert, Pfarrer Helmut Schmidt, Prälat Franz Josef Gebert, Hans-Günter Fleck, Hans Peter Gerhards, Hedi Thelen, Irmgard Berzen und Werner Unkelbach. Mit der Dagernova Weinmanufaktur in Dernau hatte der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. einen erlesenen Ort für seine 10. Mitglieder-versammlung gefunden. Dies war auch der richtige Ort zur Feier des 20. Verbands-jubiläums. In seinem Tätigkeitsbericht verwies Pfarrer Helmut Schmidt, Vorsitzender des Caritas-verbandes, auf die in den letzten beiden Jahren geleistete Arbeit. Ein Punkt war die Gründung der „Caritas-Stiftung Rhein-Mosel-Ahr für Menschen in Not“ als Reaktion auf die Tatsache, dass Kirchensteuermittel und staatliche Fördermittel mehr und mehr weg-brechen. Die Stiftung soll die Arbeit der Caritas auch in Zukunft sichern. Als erste Maßnahme wurde das Projekt „IN TERRA“ der Psycho-sozialen Fachstelle für Flüchtlinge unterstützt. „IN TERRA“ arbeitet dezentral in Mayen, Andernach und Cochem mit zum Teil traumatisierten Flüchtlingen, Folteropfern und Multiplikatoren. Im Tätigkeitsbericht erwähnte der Vorsitzende notwendige Einsparungen, die sich im wahrsten Sinne des Wortes ausgezahlt haben: „In der Geschäftsstelle Ahrweiler konnte durch die geschichtete Aufteilung von Verwaltungs-personal und die Aufteilung auch auf Projekte – eine Zufinanzierung hat dabei teilweise stattgefunden – eine Entlastung eintreten, sodass sich die finanzielle Lage in Ahrweiler grundlegend positiv verändert hat.“ |
Bereits vor vier Jahren hatte die Caritas bei der „MitarbeiterInnenversammlung“ in Maria Laach den Organisationsentwicklungsprozess in Ganz gesetzt, auch dies mit dem Ziel, die Arbeit langfristig zu sichern. Pfarrer Helmut Schmidt: „Ein Punkt der Bedarfefragen war, dass der Caritasverband in Zukunft stärker in Projekte hineingeht. Viel Zustimmung erhielt die Idee, eine Stelle für Projektentwicklung zu schaffen und mit einer festen Mitarbeiterin zu besetzen. Neue Projekte konnten Dank der Stelle Projektentwicklung geschaffen werden,“ beispielsweise die „Ambulante Hilfen zur Erziehung“, entlastende Dienste für pflegende Angehörige und Senioren, das Projekt „learn4work“ mit seinem „Patenschaftsprojekt“ für jugendliche Berufs-einsteiger, das „Mentorenprojekt“ für junge Menschen mit Migrationshintergrund, das „Sozialkaufhaus LISA“ in Bad Breisig, „Die Tafeln“ in Ahrweiler, Mayen, Andernach und Polch oder auch die Schaffung des Mehr-generationenhaus St. Matthias in Mayen mit allen Diensten unter einem Dach. Anschließend legte Hans Peter Gerhards den Bericht des Caritasrates vor. Bei der Wahl der Vertreter für die Vertreter-versammlung des Diözesan-Caritasverbandes wurden Hedi Thelen, Plaidt, Irmgard Berzen, Dernau, und Hans Peter Gerhards, Mayen, als Vertreterinnen und Vertreter gewählt. Als Ersatzvertreter wählten die Mitglieder Werner Unkelbach, Remagen, Hans-Günter Fleck, Sinzig-Westum, sowie Hermann-Josef Bernert aus Kottenheim. Der Festgottesdienst, den Prälat Franz Josef Gebert, Vorsitzender des Diözesancaritas-verbandes Trier, Ortspfarrer Lothar Anhalt und Pfarrer Helmut Schmidt in der Pfarrkirche von Dernau St. Johann Ap. zelebrierten, stand ganz im Zeichen des 20. Jubiläums. Der von Mit-arbeiterinnen und Mitarbeitern aus Ahrweiler, Andernach und Mayen gebildete „Caritas-Chor“ gestaltete unter der Leitung von Silvia Groß, Caritas-Vorstand, den Gottesdienst. Pfarrer Helmut Schmidt nahm in seiner Predigt die „Menschen am Rande“ in den Blick, und Prälat Franz Josef Gebert unterstrich im Anschluss die Notwendig-keit, sich um diese Menschen zu kümmern. Dabei überbrachte Prälat Gebert die Glück- und Segenswünsche von Bischof Dr. Stephan Ackermann und gratulierte allen Caritas-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich zum 20jährigen Bestehen ihres Verbandes. |
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