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72 Stunden Aktion: Theater für die TafelJugendgruppen der Mayener Herz-Jesu-Gemeinde spendeten Erlös für Mayener Tafel |
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![]() Die bundesweite 72 Stunden Aktion mobilisierte in Mayen auch die Jugendgruppen der Pfarr-gemeinde Herz-Jesu. Ein Projekt des Jugend-migrationsdienstes und der Migrationsberatung für Erwachsene im Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. stellte die Kinder und Jugendlichen vor die Aufgabe, ein Theaterstück mit interkulturellem Hintergrund einzustudieren. Der Erlös der gelungenen Aktion kam jetzt einem guten Zweck zu. Das Stück „Der Frosch und der Fremde“ erzählt die Geschichte einer Ratte in der Fremde, die von den anderen Tieren ausgegrenzt wird. Da die Ratte aber viel Gutes tut, kann sie die Vorurteile überwinden und gewinnt schließlich die Freundschaft von Frosch, Hase und Schwein. Ganze 200 Zuschauer folgten dem „kleinen Burgfestspiel“ auf dem Kirchplatz von Herz-Jesu. Im Anschluss fand ein internationaler Gottesdienst mit Pfarrer Matthias Veit statt, und Kaffee und Kuchen rundeten das Programm ab. |
Ganz im Sinne des Theaterstücks, das zu einem guten Mit- und Füreinander aufrief, stellten die Jungen und Mädchen von Herz-Jesu den Erlös der Aktion – gemehrt durch einige großzügige Spenden – der Mayener Tafel zur Verfügung. Gemeinsam mit ihrem Betreuer Erich Mieden überreichten die Jungschauspieler im Mehr-generationenhaus St. Matthias den Scheck in Höhe von 300 Euro an Beatrix Erfurth, haupt-amtliche Mitarbeiterin des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr, und Tafelmitarbeiter Werner Commercon. Beatrix Erfurth bedankte sich bei allen Akteuren und Spendern und betonte: „Es kommen immer mehr Menschen zu uns, denen das Geld zum Kauf der nötigsten Lebensmittel fehlt. Eure Spende hilft, dass unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter die Lebensmittel bei den Märkten abholen, sortieren und verteilen können. Die Tafel ist auf Geldspenden angewiesen, denn die Kosten für Verwaltung, Kühlgeräte, Strom, Heizung, Wasser und andere Dinge müssen auch gedeckt werden. Ihr habt mit eurem Engagement dazu beigetragen, dass die Lebensmittel weiterhin da ankommen, wo sie gebraucht werden.“ |
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