Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.

 

 
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72 Stunden Aktion
Jungschützen bauten Behindertenparkplätze

         
 

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Die bundesweite 72 Stunden Aktion des BDKJ mobilisierte auch in Mayen zahlreiche Jugendliche, und in drei Tagen konnte Großes entstehen, so auch im Mehrgenerationenhaus Mayen. Dort wurde ein generationsüber-greifendes Projekt von 10 Jugendlichen und 10 Erwachsenen umgesetzt.

Die Jungschützen St. Sebastianus Mayen hatten die Aufgabe, zwei Behindertenparkplätze vor dem Mehrgenerationenhaus St. Matthias in Mayen zu bauen, ein Projekt, das mit Schaufeln und Muskelkraft alleine nicht zu schaffen war. Es brauchte schon schwere Maschinen, beispielsweise einen kleinen Bagger, sowie Baumaterialien, die 20 heimische Firmen unentgeltlich zur Verfügung stellten. Und als die Arbeiten ein altes Stromkabel Telefonkabel zutage förderten, half SWR 3. Pierre Prüm, Jugendleiter und Trainer der Jungschützen: „Wir konnten einen Hilferuf absetzen, sodass uns nachts noch ein Telekommitarbeiter aus der Patsche half.“

 

Außerdem testete ein Teil der Jungschützen die Stadt Mayen mit Rollstühlen auf ihre Behindertentauglichkeit. Laut Teilnehmerin Chantal gab es da einige Stolpersteine: „Der Boden in der Fußgängerzone sowie der Weg zur Burg war teilweise so schlecht, dass wir mit den kleinen Rädern hängen blieben. Einige Bürgersteige sind einfach zu eng.“ Eine weitere interessante Erfahrung war es für die Mädchen und Jungen, immer wieder „komisch angeguckt zu werden.“

Pfarrer Helmut Schmidt lobt bei der Einweihung das Engagement aller Beteiligten: „Keiner hätte alleine die beiden Parkplätze herstellen können. Nur in Verbindung mit der Schützen-gesellschaft war das möglich.“

Und Geschäftsführer Werner Steffens stellte fest, „das Mehrgenerationenhaus hat seine Bewährungsprobe bestanden. Die Barriere-freiheit habt ihr hier im Haus erfolgreich erprobt, mehrere Generationen arbeiteten zusammen und in der Nacht wurde das Haus erstmalig auch als Übernachtungsmöglichkeit genutzt.“

Die Jungschützen bedankten sich ebenfalls bei der Caritas und insbesondere bei Silke Küpper für dieses „schöne Projekt und die lehrreichen Erfahrungen.“

 
         
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