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Familienwochenende mit Sonne im BauchMaifelder Familien gingen in der Eifel auf eine ganz persönliche Schatzsuche |
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![]() „Habe Sonne im Bauch“, so das Motto eines Wochenendes der besonderen Art, welches Familien vom Maifeld in Acht in der Eifel verlebten. Ermöglicht wurde der Aufenthalt in einem Selbstversorgerhaus vom Sozial-pädagogischen Hilfezentrum Münstertreff, dem Projekt „Familien in Polch“ (FIP) und dem Katholischen Familienbund. Das Wochenende bot jungen Familien – teilweise mit Migrations-hintergrund – und alleinerziehenden Müttern mit Kind die seltene Gelegenheit, abseits vom Stress und Alltagsproblemen für ein paar Tage eine Auszeit zu nehmen. Die entspannte Atmosphäre, das gemeinsame Streifen durch die Eifelwälder, gutes Essen und die von Birgitt Loser-Hees am Abend organisierten Spiele machten Spaß und ließen die Zeit schnell verfliegen. So wurde das Wochenende zu einem Erlebnis. Außerdem vermittelte das Familienwochenende ganz lebenspraktische Hilfen, die für die Kinder und Erwachsenen nach der Rückkehr in den Alltag einen besonderen „Schatz“ darstellen. Begleitet vom Münstertreff- und FIP-Team, entdeckten die großen und kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigenen Ressourcen und Kräfte. Auch die Solidarität mit Familien in ähnlichen Lebenslagen ist für Kinder und Erwachsene eine Bereicherung. Mit den geweckten Energien und Fähigkeiten kann das alltägliche Leben besser gelingen. Der richtige Umgang mit den eigenen Gefühlen und mit denen anderer erleichtert das Miteinander in den Familien. |
„Wie fühle ich mich, wenn meine Mutter mit mir schimpft?“, „Wie geht es mir, wenn sich alle nur um meine kleine Schwester kümmern?“ und „Ich fühle mich, als hätte ich Sonne im Bauch, wenn mich meine Eltern loben“ waren einige der Gefühle, die in der Runde angesprochen wurden. Als sich die Mädchen und Jungen mit ihren Emotionen auseinander setzten, erlebten die Eltern, wie ihre Kinder auf positive Empfindungen reagieren. Es ist wichtig, über eigene Gefühle und über die Gefühle anderer zu sprechen und besonders die eigenen Kinder dabei ernst zu nehmen, so Andrea Feld vom Münstertreff: „Denn nur Kinder, die sich geliebt und angenommen wissen, können angstfrei leben und lernen.“ Seit 15 Jahren strebt die pädagogische Arbeit des Münstertreffs dieses Ziel an und begleitet zahlreiche Kinder und Familien auf dem Maifeld durch den Alltag. Bei ihrem Besuch hob auch Hildegard Weber vom Katholischen Familien-bund vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die große Bedeutung der Familienarbeit hervor und verwies besonders auf die „frühen Hilfen“. Engagiertes Mitmachen, große Hilfsbereitschaft und ganz viel gute Laune machten die Tage in der Eifel zu einem großartigen Erlebnis. Anne Krämer-Wendel, Heidi Klasen und alle Mitarbeiterinnen von FIP und Münstertreff freuten sich mit den Familien über das gute Gelingen und den großen Erfolg des Familienwochenendes. |
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