Gesichter der Caritas

Pia Herwig — Anderen Mut machen

Kurz vor ihrem 40. Geburtstag, vor nunmehr 10 Jahren, wollte Pia Herwig etwas Neues in ihrem Leben beginnen. Aufgrund diverser Gespräche wurde sie auf die „Tafel Ahrweiler“ aufmerksam und begann dort ehrenamtlich in der Bürogruppe zu arbeiten. Und dann war da auch noch der Zeitungsartikel über das Mentorenprojekt „In Contact“ des Jugendmigrationsdienstes im Caritasverband, der sie veranlasste sich auch dort zu melden, da dort Mentorinnen und Mentoren für Migranten dringend gesucht wurden. Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund zu unterstützen, könnte ihr Spaß machen. Helfen beim Lernen für die Schule, Einüben der deutschen Sprache, Schreiben von Bewerbungen oder auch beim Zurechtfinden im Alltag. Diese Aufgabe faszinierte Pia Herwig. Ihr erster Mentee – so heißen die von Mentoren begleiteten Menschen – eine junge Frau aus Persien ist heute Zahnarzthelferin mit abgeschlossener Ausbildung, was sie sehr stolz macht. Dann begleitet sie heute noch eine junge Frau aus Guinea, die mittlerweile hier eine Familie gegründet hat sowie eine alleinerziehende junge Mutter aus Nigeria mit ihrem Sohn. Diese Beziehungen sind mittlerweile zu Freundschaften geworden. Immer wieder nutzt Pia Herwig bei ihrer Tätigkeit das Netzwerk der Caritas. Beim Tafel plus-Projekt „Balu und Du“ fand sie für einen Schüler einen jungen Erwachsenen, der den Jungen ein Jahr lang begleitet und mit ihm einmal pro Woche für zwei Stunden was Schönes unternimmt, sei es ein Besuch im Schwimmbad oder Spielplatz oder in der Eisdiele. Pia Herwig: „Caritas ist für mich Unterstützung und Hilfe in allen Lebensbereichen. Dies hat für mich auch einen christlichen sowie humanistischen Aspekt. Sich bei der Caritas zu engagieren ist für mich Bereicherung und sollte anderen Menschen Mut machen es ebenfalls zu tun.“

 

 

 Weitere „Gesichter der Caritas“

Gesichter der Caritas

Pia Herwig — Anderen Mut

machen

Kurz vor ihrem 40. Geburtstag, vor nunmehr 10 Jahren, wollte Pia Herwig etwas Neues in ihrem Leben beginnen. Aufgrund diverser Gespräche wurde sie auf die „Tafel Ahrweiler“ aufmerksam und begann dort ehrenamtlich in der Bürogruppe zu arbeiten. Und dann war da auch noch der Zeitungsartikel über das Mentorenprojekt „In Contact“ des Jugendmigrationsdienstes im Caritasverband, der sie veranlasste sich auch dort zu melden, da dort Mentorinnen und Mentoren für Migranten dringend gesucht wurden. Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund zu unterstützen, könnte ihr Spaß machen. Helfen beim Lernen für die Schule, Einüben der deutschen Sprache, Schreiben von Bewerbungen oder auch beim Zurechtfinden im Alltag. Diese Aufgabe faszinierte Pia Herwig. Ihr erster Mentee – so heißen die von Mentoren begleiteten Menschen – eine junge Frau aus Persien ist heute Zahnarzthelferin mit abgeschlossener Ausbildung, was sie sehr stolz macht. Dann begleitet sie heute noch eine junge Frau aus Guinea, die mittlerweile hier eine Familie gegründet hat sowie eine allein- erziehende junge Mutter aus Nigeria mit ihrem Sohn. Diese Beziehungen sind mittlerweile zu Freundschaften geworden. Immer wieder nutzt Pia Herwig bei ihrer Tätigkeit das Netzwerk der Caritas. Beim Tafel plus-Projekt „Balu und Du“ fand sie für einen Schüler einen jungen Erwachsenen, der den Jungen ein Jahr lang begleitet und mit ihm einmal pro Woche für zwei Stunden was Schönes unternimmt, sei es ein Besuch im Schwimmbad oder Spielplatz oder in der Eisdiele. Pia Herwig: „Caritas ist für mich Unter- stützung und Hilfe in allen Lebensbereichen. Dies hat für mich auch einen christlichen sowie humanistischen Aspekt. Sich bei der Caritas zu engagieren ist für mich Bereicherung und sollte anderen Menschen Mut machen es ebenfalls zu tun.“

 

 

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